Agrofert: Agrar-Interventionsfonds sieht keinen Interessenskonflikt bei Babiš

Tschechiens Premier Andrej Babiš stehe in Bezug auf seinen Ex-Konzern Agrofert nicht in einem Interessenskonflikt. Dies sagte der Chef des tschechischen Agrar-Interventionsfonds (SZIF), Martin Šebestyán, am Dienstag vor Journalisten. Er bestätigte somit den Standpunkt, den der Fonds bereits vor der Senatskommission zu den Ergebnissen eines EU-Audits zum mutmaßlichen Interessenskonflikt des Premiers präsentierte.

Der Stopp für sämtliche Zahlungen an das Unternehmen gelte allerdings auch weiterhin, so Šebestyán. Die Wiederaufnahme der Zahlungen hänge von der EU-Kommission ab. Man warte eine Versicherung ab, dass die Zahlungen keinen Einfluss auf die Zuschüsse für die Tschechische Republik haben würden, betonte der SZIF-Chef.