Arriva erhält weitere Vertragsstrafe in Tschechien

Ein weiterer tschechischer Kreis hat eine Vertragsstrafe gegen den Zuganbieter Arriva verhängt. So verurteilte das Kreisamt im ostmährischen Zlín die Deutsche-Bahn-Tochter zu einer Summe, die noch festgelegt werden soll. Wie bereits bei einer Strafe im nordböhmischen Kreis Liberec / Reichenberg hat Arriva Probleme bei der Einhaltung der Fahrpläne und beim Ticketverkauf. Zudem fehlten auch bei den Zügen im Kreis Zlín die tschechischen Aufschriften.

Arriva hat im Dezember zahlreiche Regionalverbindungen von der Tschechischen Bahn übernommen. Gerade zum Start hatte das Unternehmen mit massiven Problemen zu kämpfen. Laut dem Tschechien-Chef von Arriva, Daniel Adamka, sind die Züge mittlerweile weitgehend pünktlich und der Fahrkartenverkauf störungsfrei.

Autor: Till Janzer