Basketball-WM: Tschechien unterliegt im Viertelfinale Australien

Die tschechische Basketball-Nationalmannschaft wird bei der WM in China nicht um Medaillen kämpfen. Im Viertelfinale unterlag das Team von Trainer Ronen Ginzburg am Mittwoch Australien mit 70:82. Die Tschechen haben in Shanghai mit Australiern lange Schritt gehalten, entscheidend war das dritte Viertel, in dem Australier schon um bis zu 17 Punkte geführt haben.

Die Tschechen werden um den 5.-8. Platz spielen. Am Donnerstag treffen sie auf Polen.

Neueste Nachrichten

  • Erneut toxische Stoffe im Fluss Bečva

    30.10.2020

    Analysen der Wasserproben aus dem Fluss Bečva / Betschwa, die am Dienstagnachmittag von Inspektoren der tschechischen Umweltinspektion in Valašské Meziříčí durchgeführt wurden, haben eine erhöhte Nickelmenge gezeigt. Die Ergebnisse bestätigten keinen erhöhten Zyanid-Gehalt. Darüber informierte der Bürgermeister von Valašské Meziříčí / Wallachisch Meseritsch, Robert Stržínek (Ano), in einem Pressebericht am Freitag.

    Bereits im September wurde das Wasser im Bečva-Fluss mit Zyanid kontaminiert. Fast 40 Tonnen Fische waren der Zyanid-Vergiftung zum Opfer gefallen. Bis heute ist nicht klar, wer die Umweltkatastrophe verursacht hat.

  • Gesundheitsminister: Tschechien hat Wendepunkt der Epidemie erreicht

    30.10.2020

    Tschechien hat in der Entwicklung der Corona-Epidemie höchstwahrscheinlich einen Wendepunkt erreicht, meint der neue Gesundheitsminister Jan Blatný (parteilos). In den nächsten zwei Wochen könne man eine Verbesserung der Lage erwarten, sagte er auf seiner ersten Pressekonferenz am Freitag in Prag. Er mahnte allerdings, sollte man sich an die Einschränkungen nicht halten, werde der Effekt nicht eintreten. Man habe noch nicht gewonnen, das Virus verbreite sich weiterhin unkontrolliert in der Gesellschaft, so der Minister.

    Der Direktor des Instituts für medizinische Informationen (ÚZIS), Ladislav Dušek, wies auf der Pressekonferenz darauf hin, dass die Infektionszahlen bei Menschen über 65 Jahre gestiegen seien, bei denen das Risiko einer Hospitalisierung höher ist. Der Anteil der Altersgruppe an der Gesamtzahl der Fälle erreichte im Oktober 14 Prozent. Eine Debatte über eine Lockerung der Maßnahmen stehe gar nicht auf der Tagesordnung, betonte Dušek.

  • Registrierkassenpflicht wird bis Ende 2022 unterbrochen

    30.10.2020

    Die Wiedereinführung der Registrierkassenpflicht in Tschechien wird bis Ende 2022 verschoben. Präsident Miloš Zeman hat am Freitag die entsprechende Gesetzesänderung unterzeichnet, wie sein Sprecher mitteilte. Laut Finanzministerin Alena Schillerová (parteilos) will man dadurch die Unternehmer in Tschechien in Corona-Zeiten entlasten. Nach der Meinung der Experten und der Opposition bedeutet der Aufschub ein Ende des gesamten Projekts.

    Die Registrierkassenpflicht wurde im Dezember 2016 zunächst für Gastbetriebe und Restaurants eingeführt und später auf weitere Betriebe erweitert. Die Unternehmer müssen alle ihre Umsätze über eine elektronische Registrierkasse abrechnen. Damit soll Mehrwertsteuerbetrug verhindert werden. Im Frühjahr dieses Jahres wurde die Pflicht vorerst bis Ende 2020 gestoppt.

  • Babiš bittet Abgeordnetenhaus um Verlängerung des Notstands

    30.10.2020

    Premier Andrej Babiš (Ano) hat das Abgeordnetenhaus um die Verlängerung des Notstands in Tschechien bis zum 3. Dezember gebeten. Die Epidemie habe sich laut den Angaben aus den letzten Tagen zwar abgeschwächt, man habe aber noch nicht gewonnen, sagte Babiš am Freitag vor den Parlamentariern. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie müssten weiterhin eingehalten werden, was ohne den Notstand nicht möglich wäre, begründete er die Bitte um die Verlängerung.

    Die Regierung rechne vorerst nicht mit einem kompletten Lockdown und einer Schließung der Betriebe, wie es bei der ersten Corona-Welle im Frühling der Fall war, informierte Babiš weiter.

    Er kündigte weiter an, spätestens am Montag werde das flächendeckende Testprogramm mit Antigen-Schnelltests gestartet. Der Staat wird dafür laut dem Regierungschef 2 Milliarden Kronen (73 Millionen Euro) bezahlen.

    Der zweite Notstand in diesem Jahr gilt aktuell noch bis 3. November.

  • Wetter am Samstag, 31. Oktober

    30.10.2020

    Am Samstag ist es in Tschechien bewölkt bis bedeckt, am Vormittag im nordöstlichen Teil des Landes mit Regen. Im Tagesverlauf lassen die Niederschläge nach, und die Wolken lockern auf. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 10 bis 14 Grad, in Mähren bis 16 Grad Celsius.

  • Abgeordnetenhaus billigt 5000-Kronen-Zuschlag für Rentner

    30.10.2020

    Die Rentner in Tschechien erhalten vom Staat einen einmaligen Zuschlag von 5000 Kronen (etwa 183 Euro). Das Abgeordnetenhaus hat den entsprechenden Vorschlag der Regierung am Freitag gebilligt. Der Betrag soll den Senioren noch in diesem Jahr zukommen.

    Die Maßnahme betrifft insgesamt 2,89 Millionen Menschen in Tschechien. Dem Staat entstehen dadurch zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 15 Milliarden Kronen (550 Millionen Euro). Dem Vorschlag müssen noch der Senat und der Staatspräsident zustimmen.

  • In Tschechien 13.000 neue Corona-Fälle am Donnerstag

    30.10.2020

    Am Donnerstag haben Gesundheitsämter in Tschechien 13.051 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das entspricht etwa dem Ergebnis vom Staatsfeiertag am Mittwoch, gegenüber dem Donnerstag vergangener Woche sank die Zahl um etwa 1100. In Tschechien sind aktuell 178.578 Menschen coronapositiv, bei den meisten von ihnen nimmt die Infektion aber einen milden Verlauf. Etwa 6600 Menschen müssen allerdings in Krankenhäusern behandelt werden, 1031 Patienten befinden sich in einem ernsten Zustand.

    Seit dem Ausbruch der Pandemie im März sind hierzulande insgesamt 2862 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Davon gab es in dieser Woche 540 Todesfälle. Insgesamt haben sich seit März rund 310.000 Menschen hierzulande mit dem Coronavirus infiziert.

  • Europa League: Slavia Prag besiegt Bayer Leverkusen in Gruppenphase

    30.10.2020

    Zwei Niederlagen und ein Sieg – so lautet die Bilanz der tschechischen Vereine am 2. Spieltag der Europa-League-Gruppenphase. Der amtierende tschechische Meister Slavia Prag besiegte am Donnerstag zu Hause Bayer Leverkusen mit 1:0. Peter Olayinka traf nach dem ersten Eckball in der 80. Minute.

    Die weiteren Klubs aus Tschechien verloren jeweils in den Stadien der Gegner: Sparta Prag wurde mit 0:3 vom AC Mailand besiegt und Slovan Liberec erlitt eine 1:5-Niederlage vom Roten Stern Belgrad.

  • Corona-Krise: Auszahlung des Betreuungsgeldes wird verlängert und erhöht

    29.10.2020

    Der tschechische Staat zahlt als Finanzhilfe in der Corona-Krise weiterhin das Betreuungsgeld aus und erhöht seinen Betrag. Eltern, die wegen der Schulschließung nicht ihrer Lohnarbeit nachgehen können, haben in der zweiten Corona-Welle Anspruch für die gesamte Dauer dieser Maßnahme beziehungsweise im Falle der verordneten Quarantäne für das Kind. Der Betrag wird 70 Prozent eines durchschnittlich errechneten Tagesbedarfs abdecken.

    Der Vorschlag wurde am Donnerstag trotz Einwendungen vom tschechischen Senat gebilligt und geht jetzt zur Unterschrift an den Präsidenten Zeman. Bisher wurde ein Betrag in Höhe von 60 Prozent, für die Dauer von neun Tagen und nur für Kinder bis zehn Jahre ausgezahlt. Alleinerziehende hatten bisher einen Anspruch von bis zu 16 Tagen.

  • Senatsführung wird fünfköpfig

    29.10.2020

    Die Führung des tschechischen Senats wird zukünftig aus fünf Mitgliedern zusammengesetzt sein. Den Vorsitz wird weiter Miloš Vystrčil (Bürgerdemokraten, ODS) ausüben. Die Zahl seiner Stellvertreter verringert sich aber um einen auf nun vier. Sie werden von Mitgliedern der beiden stärksten Fraktionen besetzt. Darauf haben sich alle Fraktionen im Rahmen ihrer Verhandlungen in Folge der Wahlen von Anfang Oktober geeinigt. Am Donnerstag informierte darüber Zdeněk Nytra, der Vorsitzende der gemeinsamen Fraktion von ODS und Top 09.

    Der Posten des bisher fünften stellvertretenden Vorsitzenden wird nach der Abwahl von Milan Štech (Sozialdemokraten) nicht mehr neu besetzt. Štech konnte in den Oktoberwahlen sein Mandat nach 25 Jahren im Senat nicht mehr erneuern. Seine Partei hat so viele Sitze eingebüßt, dass sie keine eigene Fraktion mehr bilden kann.