Deutsche erheben Einspruch gegen Urteil für Graffiti auf Karlsbrücke

Der Verteidiger der zwei deutschen Touristen, die die Karlsbrücke mit Graffiti beschmiert hatten, hat einen Einspruch gegen die Entscheidung des Amtsgerichts für Prag 1 erhoben. Das Urteil des Gerichts lautete: ein Jahr auf Bewährung, eine Geldstrafe von je 100.000 Kronen (knapp 4000 Euro) und ein fünfjähriges Einreiseverbot nach Tschechien. Die Hauptverhandlung wird am 4. September eröffnet. Dies teilte eine Sprecherin des Gerichts am Montag mit. Während der Hauptverhandlung wird ihren Worten zufolge auch die Frage der nicht geklärten Entfernung des Graffitis in der Nacht auf Sonntag erörtert.

Die beiden Männer haben Mitte Juli die Karlsbrücke mit Graffiti beschmiert. Sie wurden auf frischer Tat ertappt.