EU-Labor bestätigt: aggressives Vogelgrippe-Virus H5N1 in Tschechien

Das europäische Referenzlabor im britischen Weybridge hat am Mittwoch definitiv bestätigt, dass der in der vergangenen Woche im südböhmischen Hluboka nad Vltavou aufgefundene Schwanenkadaver mit der aggressiven Variante H5N1 des Vogelgrippe-Virus infiziert war. In einem 10-Kilometer-Radius um die Fundstelle wurde inzwischen eine Schutzzone eingerichtet, in der Geflügelzuchtbetriebe verschärften Sicherheitsmaßnahmen unterliegen. Nur wenige Kilometer von dem Fundort entfernt ist am Mittwoch in Tschechien der zweite Fall von Vogelgrippe aufgetreten. Das H5-Virus wurde bei einem verendeten Schwan festgestellt, der an der Moldau in Ceske Budejovice / Budweis gefunden worden war.