Forderungen zum Aufbauplan übersteigen tschechischen Anteil um fast vier Mio. Euro

Verschiedene Institute und die Mehrzahl der Ministerien in Tschechien haben ihre Forderungen für einen Nationalen Plan der Erneuerung vorgelegt. Demnach werden die 171,5 Milliarden Kronen (6,6 Milliarden Euro) aus dem dafür geschaffenen Sonderfonds der Europäischen Union nicht reichen, um diese Forderungen zu erfüllen. Vielmehr müssen – Stand heute – weitere 100 Milliarden Kronen (3,85 Milliarden Euro) in die Hand genommen werden, um alle Vorhaben umsetzen zu können, sagte Vizepremier Karel Havlíček (parteilos) am Montag nach einem Treffen der Sozialpartner. Das Geld soll dabei helfen, die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder hochzufahren. Dazu soll es in sechs Hauptbereiche verteilt werden.

Die rund 6,6 Milliarden Euro sind der tschechische Teil des Europäischen Aufbauplans in der Gesamthöhe von 750 Milliarden Euro, auf den sich die Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsländer im Juli vergangenen Jahres verständigt haben.

Autor: Lothar Martin