Forscher stellen in Brünn Studie zu den Folgen des Klimawandels für Tiere vor

Wegen des Klimawandels und der menschlichen Aktivität haben Tiere, die im Frühjahr bei milderem Wetter aus dem Süden in den Norden der nördlichen Hemisphäre wandern, erhebliche Probleme. Während ihnen die Zuflucht in den Norden bislang gute Bedingungen zum Überleben und zur weiteren Fortpflanzung bot, wandelt sich dies nun immer mehr zum Schlechten. Dadurch schrumpfen sowohl die Population einzelner Arten als auch ganze Ökosysteme, zog Vojtěch Kubelka vom Forschungsinstitut für globale Veränderungen (CzechGlobe) der tschechischen Akademie der Wissenschaften ein ernüchterndes Fazit über die Resultate der Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams.

Die Ergebnisse der Studie wurden am Donnerstag im mährischen Brno / Brünn veröffentlicht. Sie sind Anstoß für Folgeforschungen und wirksame Naturschutzmaßnahmen, die die Auswirkungen des Klimawandels und des menschlichen Handelns mildern können, hieß es.

Autor: Lothar Martin