Geldstrafe für Verteidigungsministerium wegen Ausschreibung für Armee-Hubschrauber

Das Verteidigungsministerium muss eine Geldstrafe von 550 Millionen Kronen (21,25 Millionen Euro) für die Ausschreibung für neue Armeehubschrauber bezahlen. Dies wurde vom Leiter der tschechischen Kartellbehörde, Petr Mlsna, am Mittwoch bestätigt. Die Geldstrafe ist rechtskräftig und muss bezahlt werden, teilte die Behörde in einer Pressemitteilung mit.

Das Ministerium kaufte im vergangenen Jahr acht Mehrzweck-Militärhubschrauber und vier Kampfhubschrauber für einen Gesamtpreis von 17,6 Milliarden Kronen (680 Millionen Euro) von der US-amerikanischen Firma Bell. Gemäß der Entscheidung des Kartellamtes habe es gegen die Wettbewerbsregeln verstoßen, indem es einen Kaufvertrag mit der Regierung der Vereinigten Staaten geschlossen hatte, bevor über die Einwände des italienischen Unternehmens Leonardo entschieden worden sei.