Greenpeace protestiert gegen eventuelle Erweiterung der Braunkohleförderung

Greenpeace-Aktivisten haben am Mittwochvormittag vor dem Regierungssitz gegen die eventuelle Erweiterung der Braunkohleförderung in Nordböhmen protestiert. Den Aktivisten gelang es, den Zaun der Straka-Akademie zu überwinden, in der das Kabinett gerade tagte. Im Garten des Regierungssitzes stellten sie an die 70 Kreuze auf, die den Friedhof der Gemeinden symbolisieren sollten, die abgerissen werden müssten. Die Aktivisten hielten vor dem Regierungsgebäude ein Transparent mit der Überschrift: „Nečas, beerdige nicht Litvínov lebend“ und eine Büste von Premier Nečas. Der ganze Protest dauerte eine Viertelstunde. Jan Rovenský von Greenpeace sagte, die Protestaktion sei gelungen. Die Aktivisten kritisieren die Pläne von Industrieminister Kocourek zur Erweiterung der Braunkohleförderung in Nordböhmen, die Premier Nečas vorige Woche unterstützt hatte.