Hamáček: Mangel an Impfzubehör ist nicht zu befürchten

In Tschechien gibt es einen Vorrat an Impfzubehör für 65 Tage. Das sagte Vizepremier und Innenminister Jan Hamáček (Sozialdemokraten) nach der Sitzung des zentralen Krisenstabs am Donnerstag vor Journalisten. Hamáček ist gleichzeitig der Vorsitzende des Krisenstabs. Eine Analyse des Wirtschaftsministeriums hat indes ergeben, dass es ein Missverhältnis bei den Beständen von Spritzen und Nadeln in den einzelnen Regionen gibt. Wenn es in einer Region an diesem Impfzubehör mangelt, sollte sich das zuständige Gesundheitsamt an die übergeordnete Behörde in Prag wenden. Dann würden ihm Bestände aus einer Uniklinik geliehen, erklärte Hamáček auf der Pressekonferenz.

Laut Hamáček hat der Staat im vergangenen Jahr Vorräte für das zur Impfung benötigte Material im Umfang einer Hälfte des erwarteten Verbrauchs bestellt. Die ersten Lieferungen sollten Ende Januar und Februar erfolgen. Derzeit gäbe es in ganz Tschechien 689.000 Spritzen und 793.000 Nadeln, sagte der Vizepremier. Zudem seien fast 1,4 Millionen Verdünnungsspritzen, 680.000 Verdünnungsnadeln und acht Millionen Packungen an Lösungsmitteln verfügbar, ergänzte Hamáček.

Autor: Lothar Martin