Havlíček: Nach Ausbau von Dukovany könnte Temelín neue Reaktoren erhalten

Der tschechische Staat setzt bei der Energieerzeugung weiter auf Kernenergie. Das machten Premier Andrej Babiš (Ano) sowie Wirtschafts- und Verkehrsminister Karel Havlíček (parteilos) am Samstag bei ihrem Besuch im Atomkraftwerk Temelín deutlich. Wenn der geplante neue Block des Akw Dukovany fertiggestellt ist, könnten auch in Temelín ein oder zwei neue Blöcke hinzukommen. Mit deren Fertigstellung könnte man Anfang der 2040er Jahre rechnen, erklärte Havlíček am Samstag vor Journalisten in Temelín.

Der Investor für den Ausbau sollte der Energiekonzern ČEZ sein. Der Staat könnte versuchen, einen strategischen Partner für die Erweiterung von Temelín zu finden, beispielsweise in Frankreich, ergänzte Babiš.

Autor: Lothar Martin