Hochwasserlage in Tschechien bleibt angespannt

Die Hochwasserlage in Tschechien bleibt weiter angespannt. Am kritischsten ist die Lage in Südböhmen und Südmähren, wo in rund 70 Orten Überschwemmungsgefahr besteht. Die Flusspegel steigen weiter, der Scheitelpunkt ist derzeit noch nicht abzusehen. In Mittelböhmen hat die an der Elbe gelegene Chemiefabrik Spolana am Mittwoch vorbeugend ihre Produktion eingestellt. In Prag begann die Feuerwehr mit der Montage von mobilen Hochwasserschutzwänden. Dennoch erwarten Hydrologen insgesamt nur leichte Beeinträchtigungen. Maßnahmen auf nationaler Ebene seinen nicht erforderlich, entschied am Mittwoch die zentrale Hochwasserkommission in Prag.