Im Prager Haus zur Schwarzen Muttergottes wird Dauerausstellung über tschechischen Kubismus eröffnet

Eine neue Dauerausstellung über den tschechischen Kubismus wird am Donnerstag im Haus zur Schwarzen Muttergottes in Prag eröffnet. Sie wurde vom Prager Kunstgewerbemuseum zusammengestellt, das die Räumlichkeiten des Hauses für acht Jahre gemietet hat. Das Museum stellt den tschechischen Kubismus als einen Stil vor, der die angewandte Kunst sowie die Architektur miteinander verbindet. Zu sehen sind Möbel, Keramik, Glas, Plakate sowie Buchgraphik. In der Ausstellung sind namhafte Architekten und Designer vertreten wie Pavel Janák, Josef Gočár, Josef Chochol, Vlastislav Hofman, Otakar Novotný oder František Kysela. Zudem werden eine Auswahl von kubistischen Gemälden von Emil Filla, Bohumil Kubišta, Josef Čapek und Václav Špála sowie Plastiken von Otto Gutfreund gezeigt. Am Donnerstag ist der Eintritt in die Ausstellung frei.