Internationale kriminelle Gruppe betrügt tschechische Geldinstitute um Milliardenbetrag

Eine internationale kriminelle Gruppe soll laut Angaben der tschechischen Polizei zwei Banken und eine Versicherung im Land um insgesamt 1,4 Milliarden Kronen (53 Millionen Euro) beraubt haben. Sie täuschte dafür Geschäfte mit Stahl vor. Die Polizei hat der Staatsanwaltschaft in dem Zusammenhang Angaben zu vier Personen gemacht, drei von ihnen haben die tschechische Staatsbürgerschaft. Darüber informierte der Sprecher der Polizeizentrale zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (NCOZ), Jaroslav Ibehej, am Montag auf den Webseiten der Behörde.

Die tschechische Polizei ermittelte in dem Fall gemeinsam mit Beamten aus Großbritannien, wo die Hauptverdächtigen laut Ibehej strafrechtlich verfolgt werden. Der Tschechische Rundfunk vermeldete, dass es sich bei einigen Beschuldigten um Vertreter der Prager Unternehmen Balli Steel Czech und Swiss Forfait handle.