Lage an der Grenze zu Bayern entspannt: Keine Warteschlangen am Mittwoch

Die Lage an den Grenzübergangen von Tschechien zu Bayern hat sich im Vergleich zum Montag spürbar verbessert. Am Mittwochmorgen gab es an den Übergängen, die vom Kreis Plzeň / Pilsen aus in den Freistaat führen, keine Warteschlangen mit Berufspendlern. Entspannt war es auch in Folmava / Vollmau, wo die Warteschlange am Montag bis zu drei Kilometer lang war. Nirgends gibt es Komplikationen, überall an den Übergängen ist der Verkehr flüssig und ohne Staus, sagte eine tschechische Polizeisprecherin gegenüber der Presseagentur ČTK.

Am Sonntag hat Berlin das benachbarte Tschechien zum Hochrisikogebiet erklärt. Seitdem gelten für Berufspendler des Landes verschärfte Corona-Auflagen. So benötigen tschechische Beschäftigte, die zur Arbeit nach Bayern fahren, alle 48 Stunden einen negativen Corona-Test, um einreisen zu können. Das Testzentrum in Pomezí nad Ohří konnte den Andrang vor zwei Tagen nur sehr schleppend bewältigen. Am Mittwoch war es geschlossen, die kostenlosen Schnelltests auf der deutschen Seite der Grenze, in Furth im Wald und in Bayerisch-Eisenstein, wurden indes fortgesetzt. Seit 5 Uhr morgens passierten rund 500 Berufspendler aus Tschechien die Grenze, die Tests verlaufen zügig, versicherte eine deutsche Polizeisprecherin gegen 7.15 Uhr.

Autor: Lothar Martin