Leicht erhöhte Radioaktivität in Tschechien – ungefährliche Menge

In Tschechien ist eine leicht erhöhte Radioaktivität als Folge des Reaktorunglücks in Japan gemessen worden. Die radioaktiven Partikel hätten jedoch keinen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen, so die Leiterin des Staatlichen Amtes für atomare Sicherheit, Dana Drábová. Festgestellt wurden Jod- und Cäsium-Radionuklide, deren Konzentration bei einigen Mikro-Becquerel je Kubikmeter Luft lag. Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl im Jahre 1986 sei die Konzentration von Radionukliden auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens um das Zehntausendfache höher gelegen, teilte das Amt mit.

Autor: Till Janzer