Metro: Firmenleitung gegen Aktienkäufe durch tschechische EPGC

Die Aktionäre der Metro AG sollen Kaufangebote der tschechischen EP Global Commerce (EPGC) ablehnen. Dies empfahl die Leitung des Großhändlers in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Laut dem deutschen Handelsunternehmen sind die Angebote der Finanzgruppe von Daniel Křetínský und Patrik Tkáč unterbewertet. Man wolle jedoch weiter verhandeln, heißt es.

Die Investment-Gruppe EPGC hat im Juni ein Angebot für den Kauf des deutschen Großhändlers Metro abgegeben. Für die Aktien des Cash-and-Carry-Giganten bieten die Investoren insgesamt 5,8 Milliarden Euro. Metro ist seit 1997 auf dem tschechischen Markt vertreten. Der Großhändler betreibt hierzulande 13 Cash-and-Carry-Märkte unter dem Namen Makro.