Moldau in Prag hat sich rot gefärbt

Die Moldau im Zentrum Prags hat sich am Montagabend rot gefärbt. Unbekannte Täter hätten Farbe in den Fluss gegossen, die einer chemischen Analyse zufolge nicht gefährlich sei, hieß es von der Feuerwehr. Zur Aktion meldete sich die Künstlergruppe Bolt958. Die Künstler wollten damit eine Debatte über Nutzung der Galerie Mánes anregen. Sie kritisieren, dass die Räumlichkeiten zu kommerziellen Zwecken vermietet würden. Die Galerie am Moldau-Ufer wurde in den 1920er Jahren vom Künstlerverein Mánes erbaut. Nach einem langjährigen Streit um das Eigentumsrecht befindet sie sich derzeit im Besitz der Stiftung für tschechische bildende Kunst.