Okamura kritisiert Urteil über seine Verfassungsbeschwerde

Der Senator Tomio Okamura hat die Entscheidung der Richter über seine Verfassungsbeschwerde gegen die Präsidentenwahl kritisiert. Okamura war mit seinem Antrag auf Verschiebung der Wahl und Wiederaufnahme seiner Kandidatur unterlegen. Die Entscheidung lasse Zweifel am Verlauf der Wahl bestehen, sagte 40-jährige Parteilose. Der Verfassungsgerichtshof habe genauso wenig wie zuvor das Oberste Verwaltungsgericht geprüft, wie viele seiner eingereichten rund 60.000 Wähler-Unterschriften gültig sind. Doch das sei die Schlüsselfrage gewesen, so Okamura.

Tomio Okamura zeigte sich auch enttäuscht darüber, dass die Verfassungsrichter bisher nur einen Teil seiner Beschwerde beurteilt haben. Er wolle nun das endgültige Urteil abwarten und erwäge dann weitere Schritte, sagte Okamura.

Autor: Till Janzer