Plan zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in Tschechien vorgestellt

Ab 12. April sollen die Schüler der ersten bis fünften Klassenstufen sowie der Vorschulklassen in Tschechien wieder zum Präsenzunterricht zurückkehren. In den Schulen wird ein Rotationsverfahren eingeführt, nach dem sich die einzelnen Klassen wöchentlich im Präsenz- und Distanzunterricht abwechseln. Alle älteren Schüler müssen weiterhin von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Diesen Plan stellte der Bildungsminister Robert Plaga (parteilos) am Donnerstag in einer Pressekonferenz vor.

Die Schüler sollen demnach zweimal wöchentlich einen Antigentest zur Feststellung einer Corona-Infektion durchführen. In den Schulen wird eine Maskenpflicht gelten. Nur in den Kindergärten müssen die Kinder keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den Vorschulklassen werden maximal 15 Kinder auf einmal unterrichtet.

Über diesen Plan wird das Regierungskabinett am Dienstag verhandeln. Am Tag darauf soll festgelegt werden, ob er für alle Regionen Tschechiens gilt. Die hänge von der jeweiligen epidemiologischen Lage ab, so Plaga. Laut Gesundheitsminister Jan Blatný (parteilos) verschiebt sich die Schulöffnung in den Bezirken, in denen die Reproduktionszahl der Corona-Infektionen am Mittwoch noch über eins liegt. In dem Falle breitet sich das Virus nämlich aus.