Rauchentwicklung im AKW Temelín – aber keine Gefahrenlage

Im südböhmischen Atomkraftwerk Temelín ist die Feuerwehr am Montag wegen Rauchentwicklung in Bereitschaft versetzt worden. Der Rauch sei im nicht-atomaren Bereich des ersten Reaktorblocks aufgestiegen, teilte ein Sprecher des Atommeilers am Dienstag mit. Grund sei wahrscheinlich ein Kurzschluss gewesen. Den Worten des Sprechers nach trat der Rauch aus dem Schalter eines Generators aus. Es habe sich aber nicht um ein Feuer gehandelt, ein Mitarbeiter habe den Rauch mit einem Feuerlöscher bekämpfen können, hieß es.

Der Vorfall wurde unterhalb der Internationalen Bewertungsstufe für nukleare und radiologische (INES) eingestuft. Gemäß den bilateralen Vereinbarungen sei das Nachbarland Österreich über den Vorfall informiert worden, sagte der Kraftwerkssprecher.

Autor: Till Janzer