Regierung verlängert Notstand und Gültigkeit der Anti-Corona-Maßnahmen

Die Regierung in Prag hat am Freitag wie erwartet den für Tschechien geltenden Notstand bis zum 14. Februar verlängert. Diese Maßnahme wurde ihr tags zuvor von den Abgeordneten bewilligt. Vordem galt sie bis zum 22. Januar. Gemeinsam mit dem Notstand hat das Kabinett auch die Wirkung der von ihr angeordneten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verlängert. Das sagte Gesundheitsminister Jan Blatný (parteilos) am Freitag vor Journalisten.

Mit Ausnahmen gilt weiter die Beschränkung der Freizügigkeit und das Verbot von größeren Versammlungen. Die nächtliche Ausgangssperre gilt weiter von 21 Uhr bis um 5 Uhr des Nachfolgetages. Geschlossen bleiben alle Gastbetriebe und Läden mit Ausnahme der Geschäfte für den täglich notwendigen Bedarf. Laut Blatný hat das Kabinett im Rahmen der Maßnahmen im Dienstleistungssektor den Betrieb der Kinderkrippen genehmigt. Aktualisiert wird zudem das System zur Ermittlung des Corona-Risikoindex (PES). Die novellierte Form des Systems soll ab dem 1. Februar gelten, informierte Blatný.

Autor: Lothar Martin