Schlesier-Bundesvorsitzender fordert von Tschechien Entschuldigung für Vertreibung

Der Bundesvorsitzende der Schlesier-Vertriebenenorganisation, Rudi Pawelka, hat von Tschechien und Polen eine Entschuldigung für die Vertreibung Deutscher am Ende des Zweiten Weltkriegs verlangt. Außerdem forderte er bei dem Treffen am Sonntag in Hannover, dass nicht nur hochbetagte Nazi-Verbrecher, sondern auch Verantwortliche für den massenhaften Tod deutscher Gefangener nach dem Zweiten Weltkrieg im Osten heute noch vor Gericht gestellt werden sollten. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hatte zuvor die Vertreibung als Unrecht gebrandmarkt.

Autor: Till Janzer