Senatoren und Minister einig über Nutzung von Maskenproduktion aus Taiwan

Der tschechische Senat mit seinem Vorsitzenden Miloš Vystrčil (ODS) an der Spitze hat in Absprache mit Vizepremier Karel Havlíček (parteilos) und Außenminister Tomáš Petříček (ČSSD) konkrete Schritte für die Massenproduktion von Schutzmasken eingeleitet. Dazu sollen fünf automatisierte Fertigungslinien aus Taiwan angeliefert werden. Das gab Vystrčil via Twitter bekannt. Die Verhandlung mit Mitgliedern der Regierung bezeichnete er als „sehr konstruktiv“. Petříček bestätigte über Twitter die Vereinbarung.

Die Produktionslinien wurden der Tschechischen Republik von der taiwanesischen Firma Autoland Technology gespendet. Laut Havlíček sei dies aber „kein gewöhnliches humanitäres Geschenk“, sondern es müsse im gesetzmäßigen Rahmen und unter Beachtung des Wettbewerbs übergeben werden. Jede Linie produziert 30 medizinische Mund- und Nasenschutz- oder Atemschutzmasken pro Minute, das sind ungefähr eine Million Masken pro Woche. Der Zusage aus Taiwan zufolge sollen sie Mitte November in Betrieb genommen werden.

Autor: Lothar Martin