Senatskommission beschäftigt sich mit Erkenntnissen aus Pandora Papers

Die Senatskommission zur Kontrolle der Tätigkeit des tschechischen Finanzanalyseinstituts wird sich am Mittwoch mit den Erkenntnissen aus den Pandora Papers beschäftigen. Diese verweisen auf Immobilienkäufe des tschechischen Noch-Premiers Andrej Babiš (Partei Ano). Er soll 2009 mehrere Offshore-Firmen für die Verlagerung von etwa 15 Millionen Euro benutzt haben, die dann in Häuser an der französischen Riviera investiert wurden.

Die Kommissionsmitglieder werden den Institutsleiter Libor Kazda dazu befragen, inwiefern sein Amt die Vorgänge verfolgt hat. Den Auswertungen der Pandora Papers durch eine internationale Journalistengruppe zufolge hat die französische Seite das tschechische Finanzanalyseinstitut mehrfach auf verdächtige Aktivitäten hingewiesen.