Sieben Bewerber für tschechische Präsidentschaftswahl müssen Unterlagen nachreichen

Sieben der insgesamt 21 Bewerber für die tschechische Präsidentschaftswahl müssen Unterlagen nachreichen, um als Kandidaten zugelassen zu werden. Dies geht aus den Veröffentlichungen des Innenministeriums auf seiner Website hervor. In den meisten der beanstandeten Bewerbungen wurden entweder nicht genügend Unterschriften von Senatoren oder Abgeordneten beigebracht, oder die Zahl der Unterschriften von Bürgern reicht nicht aus. Für die Nachbesserungen haben die Bewerber bis Donnerstag kommender Woche Zeit.

Um als Kandidat zugelassen zu werden, müssen entweder 50.000 gültige Unterschriften von tschechischen Bürgern nachgewiesen werden oder 50 Unterschriften von Abgeordneten beziehungsweise 20 Unterschriften von Senatoren. Die erste Runde der Präsidentschaftswahl findet am 13. und 14. Januar nächsten Jahres statt. Sollte keiner der Kandidaten dabei die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen, findet zwei Wochen später eine Stichwahl der beiden erfolgreichsten Kandidaten statt.

Autor: Till Janzer