Škoda Auto zieht sich als Sponsor der Eishockey-WM zurück, falls Weißrussland WM-Mitgastgeber wird

Der Automobilhersteller  Škoda Auto wird sich als Sponsor zurückziehen, falls Belarus Mitgastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft sein wird. Am Samstag veröffentlichte die Firma das folgende Statement: „Škoda Auto ist überzeugter Unterstützter des Eishockeysports. Daher sind wir bereits seit 28 Jahren stolzer Partner der IIHF Weltmeisterschaft. Gleichzeitig respektieren und fördern wir sämtliche geltenden Vorschriften, die dem Schutz der Menschenrechte als absolutes Grundgebot weltweit dienen. Im Falle der Bestätigung, von Weißrussland als Mitgastgeber der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft wird sich Škoda Auto daher als Sponsor dieses Sportereignisses zurückziehen.“  Einen Sponsoringvertrag mit dem Internationalen Eishockeyverband (IIHF) unterzeichnete Škoda Auto der Nachrichtenagentur  ČTK zufolge zuletzt vor vier Jahren. Er gilt bis 2021.

Die Eishockey-WM soll in den Tagen vom 21. Mai bis 6. Juni in Riga und in Minsk stattfinden. Der Internationale Eishockeyverband steht wegen der Verletzung der Menschenrechte durch das Lukaschenko-Regime in Belarus unter Druck mehrerer Länder,  die den Verband auffordern, die WM nicht in Minsk zu organisieren. Auch Vertreter Lettlands ließen im Herbst vergangenen Jahres verlauten, dass sie sich nicht vorstellen können, die WM gemeinsam mit Belarus zu organisieren.