Škoda bestätigt Verlegung der Produktion des Superb nach Bratislava

Der Autohersteller Škoda hat am Freitag offiziell bestätigt, dass die Produktion des neuen Superb-Modells nach Bratislava in die Slowakei abwandert. Dort wird das umsatzstärkste Flaggschiff des tschechischen Unternehmens parallel zum Volkswagen Passat montiert. Die Entwicklung der beiden Fahrzeuge wird in Tschechien sein. Die Produktion des rentablen SUV Kodiaq bleibt im ostböhmischen Kvasiny. Auch für dieses Modell wurde über eine Verlegung der Produktion nach Deutschland spekuliert. Die Information von Škoda Auto hat am Freitag auch der Volkswagen-Konzern bestätigt.

Man begrüße die Entscheidung bezüglich der Planungen zur Auslastung aller Konzernwerke. Bei Škoda gewinne man damit eine ausreichende Kapazität für den dringend erforderlichen Wachstumsplan. Dadurch würden die Bedingungen geschaffen für eine weitere Expansion der Marke Škoda unter Beibehaltung einer hohen Rentabilität, sagte der neue Vorstandsvorsitzende von Škoda Auto, Thomas Schäfer.

Autor: Lothar Martin