Sommerfilmschule stellt Arbeit von Kameramann Ondříček vor

In der Festivalsektion „Tschechen im Ausland“ wird bei der Sommerfilmschule im mährischen Uherské Hradiště die Arbeit des international anerkannten Kameramanns Miroslav Ondříček vorgestellt, der 2015 gestorben ist. Er hat seit den 1960er Jahren 40 Filme gedreht, viele davon im Ausland. Bei der populären Sommerfilmschule wurde am Montag der 1968 entstandene Streifen „If“ vom britischen Regisseur Lindsay Anderson gezeigt. 1969 gewann Anderson mit dem Film den Grand Prix beim Festival in Cannes. Ondříček arbeitete mit dem Briten bereits 1967 am Streifen „The White Bus“ zusammen.

In Uherské Hradiště werden noch weitere Filme vorgestellt, die Ondříček im Ausland gedreht hat. Dazu gehören beispielsweise Andersons „O Lucky Man“, „The Slaughterhouse-Five“ des US-amerikanischen Regisseurs George Roy Hill und Penny Marshalls Film „Awakenings“. Demgegenüber fehlen beim Festival Filme, die Ondříček mit Regisseur Miloš Forman gedreht hat. Diese seien aber hierzulande bekannt, teilte Festivaldramaturg Jan Jílek am Montag mit.