Staatspräsident Zeman muss sich wegen übler Nachrede bei ehemaligem Berater entschuldigen

Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman muss sich bei seinem ehemaligen Berater Zdeněk Šarapatka wegen übler Nachrede entschuldigen. Dies hat das Kreisgericht in Prag am Mittwoch in einem Berufungsverfahren entschieden. Zeman hatte 2017 bei einem Fernsehauftritt über Šarapatka gesagt, er habe diesen wegen Unfähigkeit hinausgeworfen. Die Richter gaben aber Zdeněk Šarapatka Recht, der betonte, er habe in gegenseitiger Übereinkunft seine Beraterfunktion niedergelegt.

Laut dem Urteil des Kreisgerichts muss der Staatspräsident nun innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt der schriftlichen Gerichtsbeschlusses eine Entschuldigung an Šarapatka schicken.

Autor: Till Janzer