Studie: 60 Prozent der weltweiten Weizenfelder werden zu ödem Brachland

Bis zu 60 Prozent der Flächen, auf denen heute weltweit Weizen angebaut wird, könnten bis zum Ende des Jahrhunderts nur noch ödes Brachland sein. Von dieser Entwicklung würden gleich mehrere produktive Regionen gleichzeitig erfasst. Das geht aus einer internationalen Studie hervor, die von Forschern der Akademie der Wissenschaften in Prag und der Mendel-Universität in Brno / Brünn erstellt wurde. Dabei wurden drei Varianten einer düsteren Prognose durchgespielt, nach der es insgesamt nicht gelingen wird, eine Beschränkung der Erderwärmung durchzusetzen. Die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft rechnet zudem damit, dass bis Mitte des Jahrhunderts die Nachfrage nach Getreide um 43 Prozent zunimmt, vor allem in den Entwicklungsländern, wo die Bevölkerung stark ansteigt.

Die drei Varianten stellten eine gemäßigte, eine durchschnittliche und eine harte Version dar bei den Betrachtungen zum Anstieg der Emissionen und daraus abgeleitet zur Erderwärmung, schrieb die Nachrichtenagentur ČTK.

Autor: Lothar Martin