Treffen der Visegrád-Parlamentsvorsitzenden in Prag

Der tschechische Parlamentsvorsitzende Radek Vondráček hat bei einem Treffen mit seinen drei Amtskollegen aus Polen, Ungarn und der Slowakei ein Recht der Visegrád-Staaten auf eine eigene Meinung in der EU gefordert. Niemand solle den Ländern sagen dürfen, was sie zu denken hätten, sagte der Ano-Politiker.

Im Mittelpunkte der Zusammenkunft in Prag stand das Gedenken an den Fall des Kommunismus vor 30 Jahren. Laut dem Chef des slowakischen Parlaments, Andrej Danko, dürfen die vier Visegrád-Länder niemals wieder „von Ideologien beherrscht werden“.

Autor: Till Janzer