Tschechien erhält Beatmungsgeräte aus Österreich und Ungarn

Tschechien hat aus Österreich und Ungarn weitere Beatmungsgeräte erhalten. Am Montagmittag brachte die österreichische Feuerwehr 45 der Geräte nach Sedlčany in Mittelböhmen. Dort besteht ein Lager der staatlichen Materialverwaltung. Am Sonntag wurden bereits 150 Beatmungsgeräte in Ungarn abgeholt.

Die Lieferungen knüpfen an die Bereitstellung von 30 Geräten aus den Beständen der Europäischen Union an. Laut einem Sprecher der tschechischen Feuerwehr wird derzeit noch über 105 Beatmungsgeräte aus den Niederlanden verhandelt.

Aus den Angaben des Gesundheitsministeriums geht hervor, dass die tschechischen Krankenhäuser zusammen über 1963 Betten verfügen, an denen künstlich beatmet werden kann. Derzeit sind 47 Prozent davon noch frei. Wegen der stark steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen befürchten die Fachleute aber, dass die bestehenden Kapazitäten bald nicht mehr ausreichen könnten.

Autor: Till Janzer