Tschechien weiterhin in Rezession

Die tschechische Wirtschaft ist weiterhin in der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2013 um 0,8 Prozent und im Jahresvergleich um 1,9 Prozent gesunken. Die Zahlen wurden vom Tschechischen Statistikamt am Mittwoch veröffentlicht. Die tschechische Wirtschaft schrumpft somit bereits das sechste Quartal in Folge und steckt damit in der längsten Rezession seit der Gründung der Tschechischen Republik 1993. Das Ergebnis ist schlechter, als Wirtschaftsanalytiker erwartet hatten. Die Gründe liegen bei einer geringeren Nachfrage im Außenhandel und bei ungleichmäßigen Steuereinhebungen. Finanzminister Miroslav Kalousek zeigt sich von der BIP-Entwicklung nicht überrascht. Eine Belebung der Wirtschaft sei erst im zweiten Halbjahr zu erwarten, so Kalousek.