Tschechische Regierung vereinbart mit Banken einen Nationalen Entwicklungsfonds

Die tschechische Regierung und die vier größten Geschäftsbanken des Landes haben die Entstehung eines Nationalen Entwicklungsfonds vereinbart. Dazu unterschrieben die jeweiligen Vertreter am Donnerstag ein entsprechendes Memorandum. Demnach stellen die Banken insgesamt sieben Milliarden Kronen (275 Millionen Euro) an Einlagen bereit.

Der Fonds ist als Alternative geplant zu einer Bankensteuer. Mit ihm sollen Investitionsprojekte in den Bereichen Verkehr, Bildung und Gesundheit finanziert werden. Als Gründer des Fonds und einziger Aktionär tritt die Böhmisch-Mährische Garantie- und Entwicklungsbank auf.

Die vier größten Geschäftsbanken in Tschechien sind die ČSOB (Handelsbank), die Komerční banka (Commerzbank), die Česká spořitelna (Sparkasse) und die UniCredit Bank.

Autor: Till Janzer