Tschechischer Reisebus verunglückt in Österreich: 17 Verletzte

Bei dem Unfall eines tschechischen Reisebusses in Österreich sind am frühen Samstagmorgen mindestens 4 Menschen schwer und 13 leicht verletzt worden. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Steiermark gebracht, niemand der Schwerverletzten schwebt in Lebensgefahr, wie die behandelnden Ärzte mitteilten. Der mit 57 Menschen voll besetzte Reisebus, der tschechische Touristen nach Kroatien bringen sollte, war auf der Autobahn A9 nahe der slowenischen Grenze von der Spur abgekommen und gegen eine Böschung geprallt. Laut der Nachrichtenagentur APA soll der Busfahrer kurz eingenickt sein. Für die unverletzt gebliebene Passagiere wurde ein Notquartier im Feuerwehr-Rüsthaus der Ortschaft Strass eingerichtet und ein Dolmetscher besorgt, berichten österreichische Medien.

Bei dem Unglück handelt es sich um den dritten Unfall eines tschechischen Reisebusses im Ausland innerhalb einer Woche. Am vergangenen Sonntag war ein Reisebus auf der österreichischen Nordautobahn A5 von der Spur abgekommen, 13 Insassen wurden verletzt; am Montag starben auf der ungarischen Autobahn M 15 beim Frontalzusammenstoß eines tschechischen Busses mit einem slowakischen Lkw die Fahrer beider Autos, zehn Menschen wurden schwer verletzt.

Autor: Till Janzer