Umfrage: Tschechien soll sich während der EU-Ratspräsidentschaft auf Auswirkungen der Energiekrise konzentrieren

Tschechien soll sich nach Meinung von rund 80 Prozent der Bevölkerung während der EU-Ratspräsidentschaft vorrangig auf die Lösung der sozialen Auswirkungen der Energiekrise konzentrieren. Zwei Drittel der Tschechen wünschen sich, dass Tschechien auf die Einhaltung der demokratischen Regeln in den EU-Ländern achtet und sich um die Unabhängigkeit der EU von einem oder von einigen wenigen Rohstofflieferanten bemüht. Mehr als die Hälfte der Öffentlichkeit fordert eine Beschleunigung des Übergangs zur erneuerbaren Energie, die Cyber-Sicherheit und den Schutz unabhängiger Medien. Dies geht aus einer Umfrage hervor, deren Resultate das Meinungsforschungsinstitut STEM am Dienstag der Nachrichtenagentur ČTK zur Verfügung stellte.

Das Meinungsforschungsinstitut führte die Umfrage im Auftrag der Regierung in den Tagen vom 20. bis 30. Mai durch. An der Umfrage nahmen 1000 Personen über 18 Jahre teil. Die Umfrage spiegelt deren Haltung vor dem Beginn der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft wider.