Untersuchungskommission legt Bericht zu Ermittlungen nach Vergiftung des Flusses Bečva vor

Die Kommission des Abgeordnetenhauses zu den Vergiftungen im Fluss Bečva kritisiert den folgenden Ermittlungsverlauf, konkret die Vorgänge bei der Probenahme und deren Analyse. Nach Ansicht der Parlamentarier wurde die Zusammenarbeit des zuständigen regionalen Wasseramtes mit der tschechischen Umweltinspektion nicht ausreichend koordiniert. Dies bilanziert der Abschlussbericht der Kommission, der der Presseagentur ČTK vorliegt.

Genau vor einem Jahr, im September 2020, breitete sich Cyanid auf mehrere Kilometer der Bečva aus, was den Tod von 40 Tonnen Fischen zur Folge hatte. Zu den Fehlern bei der Entnahme von kontaminiertem Wasser kam es dem Bericht zufolge, weil bisher kein elektronischer Katalog für die Kanalrohre im Land existiert. Die Kommission empfiehlt daher eine landesweite Inventarisierung und Digitalisierung aller Kanalanlagen, insbesondere derer mit einem potentiellen Risiko von Umwelthavarien.