Wahldebakel I: Führung der Kommunisten tritt zurück

Nachdem die Kommunisten erstmals seit der Staatsgründung von 1993 nicht ins tschechische Abgeordnetenhaus eingezogen sind, ist die komplette Parteiführung zurückgetreten. Das Wahlergebnis sei eine krachende Niederlage, sagte der kommunistische Parteivorsitzende Vojtěch Filip kurz vor Ende der Auszählung.

Die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (KSČM) kam bei den Abgeordnetenhauswahlen auf rund 3,6 Prozent der Stimmen und scheiterte damit deutlich an der Fünfprozenthürde. 2017 hatte die KSČM noch knapp 7,8 Prozent geholt.

Autor: Till Janzer