Wissenschaftler: Anhaltende Dürre könnte tschechisches BIP um 1,6 Prozent senken

Die anhaltende Dürre und der Mangel an Niederschlägen könnten in Zukunft das tschechische Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent geringer ausfallen lassen. Dies haben Geologen von der Tschechischen Landwirtschaftlichen Universität in Prag errechnet. Der Verlust entspreche 80 Milliarden Kronen (3,2 Milliarden Euro), sagten die Experten am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Prag.

Für ihre Berechnungen nutzten die Wissenschaftler die Daten aus über 150 Industriebranchen über ihren Bedarf an Regen-, Oberflächen- und Grundwasser. Die Geologen erinnerten daran, dass Tschechien über relativ wenige Wasserquellen verfüge. Zugleich flössen nur fünf Prozent der Bäche und Flüsse aus dem Ausland zu. Deswegen bestehe eine hohe Abhängigkeit von Niederschlägen, so die Experten.

Autor: Till Janzer