Zukunftsfonds verteilt weitere Sondermittel zum Schutz überlebender NS-Opfer

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds stellt weitere Sondermittel in Höhe von knapp 75.000 Euro für den Schutz tschechischer NS-Opfer vor der Pandemie bereit. Der größte Teil der Gelder (knapp 30 000 Euro) ist für die Pflege der ältesten Überlebenden und die Fürsorge der zweiten und dritten Opfergeneration bestimmt, die von der Jüdischen Gemeinde in Prag betreut werden.

Ein weiterer großer Teil der Gelder (knapp 23 000 Euro) geht an insgesamt 380 ehemalige Zwangsarbeiter, politische Häftlinge und Roma. Das Soziale Hilfszentrum der Organisation Post Bellum erhält 11 500 Euro für individuelle Hilfe, einschließlich psychosozialer Beratung. Weitere Mittel in Höhe von (9500 Euro) werden an die regionalen jüdischen Gemeinden in Tschechien zur Pflege von Holocaust-Opfern in unterschiedlichen Regionen Tschechiens sowie für Antigen-Tests verteilt.