Anträge auf Erteilung der Arbeitsvisa für Vietnamesen werden vorübergehend nicht akzeptiert

Tschechien hat die Aufnahme von Anträgen auf Erteilung der Visa für den langfristigen Aufenthalt wegen Arbeit sowie der Visa wegen unternehmerischer Aktivitäten für die Bürger Vietnams am Mittwoch eingestellt. Dies teilte das Außenministerium am Donnerstag mit. Innenminister Jan Hamáček (Sozialdemokraten), der auch mit der Leitung des Außenministerium beauftragt ist, erklärte, der Grund seien die Tatsache, dass die tschechische Botschaft in Hanoi überlastet ist sowie die Sicherheitsrisiken. Für die tschechische Botschaft seien Anträge auf Erteilung der Visa wegen Familienzusammenführung die Priorität, so das Außenministerium.

Über die Sicherheitsrisiken, die mit den Visa für die Vietnamesen verbunden sind, sprach auch der Ex-Außenminister und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Abgeordnetenhauses, Lubomír Zaorálek (Sozialdemokraten), Ende Juni im Parlament. Er erklärte zudem, das Hauptproblem zwischen Tschechien und Deutschland seien die Crystal Speed-Herstellung und die chinesischen und vietnamesischen Gangs, die die Droge produzieren.