• 24.07.2021

    In Tschechien ist es am Sonntag heiter bis bewölkt. Am Morgen in der Nordhälfte des Landes sowie am Nachmittag und Abend zunehmend auch im Süden bedeckt. Bei stärkerer Bewölkung kommt es örtlich zu Schauern und Regengüssen, vereinzelt zu Gewittern. Gegen Abend kann es örtlich auch schwere Unwetter mit viel Nässe und Hagel geben. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 23 bis 28 Grad, bei längerer Zeit mit geringer Bewölkung auch bis zu 30 Grad Celsius. In Gebirgslagen ab 1000 Meter bewegen sich die Höchstwerte um 22 Grad Celsius. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen, der bei Gewitter kräftig auffrischt.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.07.2021

    Die epidemische Lage in Tschechien ist weiter entspannt. Am Freitag wurden hierzulande 192 Corona-Fälle registriert, das ist nahezu ein Fünftel weniger als in der Vorwoche. Die Reproduktionszahl liegt seit Tagen stetig unter dem Faktor 1, sie ist am Samstag sogar auf den Wert 0,91 gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb wie am Freitag bei 14 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner. Darüber informierte das Gesundheitsministerium in Prag am Samstag auf seiner Webseite.

    Einzig die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern ist gestiegen. Am Freitag vergangener Woche wurden 32 Menschen hospitalisiert, an diesem Freitag waren es 41.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.07.2021

    Die Schäden, die der Tornado im Gebiet zwischen Břeclav / Lundenburg und Hodonín / Göding hinterlassen hat, belaufen sich auf 800 Millionen Kronen (31,2 Millionen Euro) am Eigentum des Kreises Südmähren sowie auf 721 Millionen Kronen (28,1 Millionen Euro) am Eigentum der Gemeinden. Das haben die aktualisierten Schätzungen der letzten Tage ergeben. Die Gesamtschäden in der Region sollten diesen Schätzungen zufolge etwas unter 15 Milliarden Kronen (585 Millionen Euro) liegen, sagte der stellvertretende Kreishauptmann der Verwaltungsregion Südmähren, Jan Zámečník (Christdemokraten), am Freitag der Presseagentur ČTK. Man rechne jedoch damit, dass die Endsumme noch steigen werde, so Zámečník. Jetzt aber leitet der Kreis die Begutachtungen an die Regierung weiter.

    Am Samstag ist genau ein Monat seit der Katastrophe vergangen. Sie forderte sechs Menschenleben, rund 1200 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Fast 200 Häuser mussten abgerissen werden, Hunderte weitere sind mittlerweile zumindest von außen repariert.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.07.2021

    Tennisspieler Vít Kopřiva eilt beim Sandplatzturnier im Berner Oberland-Dorf Gstaad von Sieg zu Sieg. Nach seinem Drei-Satz-Erfolg über den beim Turnier an Nummer eins gesetzten Kanadier Denis Shapovalov deklassierte der Tscheche im Viertelfinale am Freitag auch den Schweden Mikael Ymer mit 6:1 und 6:0. Der 24-jährige Qualifikant feiert damit eine überaus gelungene Premiere bei seinem ersten Auftritt im Hauptfeld der ATP-Tour.

    Im Kampf um den Finaleinzug trifft Kopřiva am Samstag auf den an Nummer drei gesetzten Casper Ruud. Der Norweger ist die Nummer 14 der Weltrangliste, er gewann erst vorige Woche das Turnier in Båstad.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.07.2021

    Nahezu ein Viertel aller Tschechen will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das hat das Zentrum für Meinungsforschung (CVVM) Anfang Juni anhand einer Umfrage ermittelt. In etwa 23 Prozent lehnen die Vakzinierung ab. Doch die ablehnende Haltung gegen die Impfung nimmt weiter ab: Im Februar sprachen sich 33 Prozent der Befragten dagegen aus, im April waren es 26 Prozent. Demgegenüber bejahten 35 Prozent im Juni die Impfung, sieben Prozent waren unentschlossen. Die anderen Teilnehmer an der Umfrage waren zu diesem Zeitpunkt zumindest schon mit einer Dosis geimpft. Nach Meinung von zwei Drittel der Bürger sollten die Antigen-Schnelltests auch weiterhin aller drei Tage kostenlos gewährt werden.

    Die Impfgegner nennen das Misstrauen gegenüber der Vakzinierung als häufigsten Grund für ihre Ablehnung. Als ein weiterer Grund wurde angegeben, dass der Impfstoff ihrer Meinung nach zu schnell entwickelt und nicht ausreichend getestet wurde. Man sei auch besorgt über die Nebenwirkungen der Impfung oder die Langzeitfolgen. Ein Zehntel der Befragten erklärte, sich definitiv nicht impfen lassen, 13 Prozent würden sich eher nicht impfen lassen.

    Autor: Lothar Martin
  • 23.07.2021

    Das tschechische Olympia-Team hat in punkto Coronavirus-Impfung einen ähnlichen Anteil wie die Amerikaner, die bei den Spielen in Tokio die größte Mannschaft haben. Die Tschechen haben vier positiv auf das Virus getestete Sportler in ihren Reihen, die Amerikaner zwei. Die tschechische Delegation hat 260 Mitglieder einschließlich Betreuer und Begleitpersonen, als Aktive sind 115 Athletinnen und Athleten am Start. „Mehr als 80 Prozent von ihnen sind geimpft“, wiederholte Tibor Alföldi, Kommunikationschef des Tschechischen Olympischen Komitees (ČOV), gegenüber der Presseagentur ČTK. Er kenne die genaue Liste der geimpften Delegationsmitglieder, unterliege aber der ärztlichen Schweigepflicht, so Alföldi.

    ČOV-Vertreter geben an, dass der komplette Stab, der sich um die Abordnung kümmert, geimpft ist. Die Impfung sei den Sportlern und ihren Betreuerteams von der medizinischen Kommission des Komitees empfohlen worden. Zudem hatte das ČOV im Prager Militärkrankenhaus eine Reihenimpfung vereinbart mit einem möglichst kurzen zeitlichen Abstand zwischen beiden Dosen. Allerdings hätten sich die Impfstofflieferungen verzögert und nicht alle Sportler wollten im Juni vor den Olympischen Spielen noch Risiken eingehen.

    Die Tatsache, dass Mannschaftsarzt Vlastimil Voráček nicht geimpft war und als erster Tscheche in Tokio positiv getestet wurde, führte zu dem Vorwurf, dass nur Geimpfte zu den Olympischen Spielen fliegen sollten. Allerdings kann selbst eine Impfung nicht hundertprozentig schützen, wie das Beispiel des Beachvolleyballspielers Perušič zeigt, der geimpft ist und dennoch positiv getestet wurde. Das tschechische Olympia-Team ist in die Kritik geraten, weil in ihm noch vor Beginn der Spiele sechs Corona-Fälle auftraten, darunter vier bei aktiven Sportlern.

    Autor: Lothar Martin
  • 23.07.2021

    Am Freitag öffnete in Prag das lange konzipierte Museum zur John-Lennon-Mauer „The Lennon Wall Story“ zum ersten Mal seine Pforten. Im Untergeschoss unterhalb der Napa-Bar im Stadtteil Malá Strana (Kleinseite) werden die Besucher fortan jeden Freitagnachmittag und am Wochenende erwartet, um mehr zur Geschichte der Lennon-Mauer zu erfahren. Vor allem in den 1980er Jahren wurden an ihr etliche politische und poetische Inschriften und Gedichte festgehalten. Neben den Texten gab es auch ein Porträt des ermordeten John Lennon, und vor der Wand fanden oft Gedenkfeiern statt.

    Das Museum präsentiert Dutzende von zeitgenössischen Fotografien bedeutender und unbekannter Autoren, thematische Publikationen, eine bisher unveröffentlichte Kurzdokumentation über die Geschichte der Lennon-Mauer und viele interaktive Elemente, darunter eine variable Fotowand.

    Autor: Lothar Martin
  • 23.07.2021

    Zwei Lkw mit Materialien zur humanitären Hilfe sind am Freitag von einem Großlager im mittelböhmischen Zbiroh nach Litauen abgefahren. Die Ladung besteht aus 20 Zelten, 100 Feldbetten mit Matratzen, 500 Decken, 20 Heizgeräten und 500Schlafsäcken in einem Wert von umgerechnet 125.000 Euro. Damit sollen die vielen illegalen Migranten aus Belarus, die an der Grenze zu Litauen gestrandet sind, unterstützt werden. Der Konvoi mit den Hilfsgütern sollte am Samstag in Litauen eintreffen, sagte Klára Dlubalová vom Innenministerium in Prag der Presseagentur ČTK.

    Bereits vor einer Woche hatte Vizepremier und Innenminister Jan Hamáček (Sozialdemokraten) vor Journalisten erklärt, dass Tschechien dem Balkanstaat helfen werde. Das weißrussische Regime importiert organisiert Migranten aus dem Nahen Osten und aus Zentralasien nach Belarus. Dann aber lässt es sie an der litauischen Grenze zurück, informierte Hamáček. Für Tschechien sei es

    inakzeptabel, dass die Migration als Druckmittel auf die Europäische Union oder ihre jeweiligen Mitgliedstaaten missbraucht wird. Man wolle auf keinen Fall, dass die Lage an der litauisch-weißrussischen Grenze eskaliert, und deshalb sei die tschechische Hilfe schnell erfolgt, betonte der Vizepremier.

    Autor: Lothar Martin
  • 23.07.2021

    Der tschechische Meister Slavia Prag hat am Freitag den Zugang des tschechischen Nationalspielers Michael Krmenčík bestätigt. Der 28-Jährige wechselt auf Leihbasis vom FC Brügge für ein Jahr an die Moldau. Die Leihe ändert sich bis Ende August in einen Transfer für den Fall, sollte sich Slavia in dieser Saison für die Champions League qualifizieren. Das gab der Verein auf seiner Internetseite bekannt.

    Im Falle eines Wechsels zu den Hauptstädtern muss Slavia nach Aussage von Vorstandschef Jaroslav Tvrdík 2,5 Millionen Euro an die Belgier zahlen. An dem Stürmer des tschechischen EM-Kaders zeigte auch Ligakonkurrent Sparta Prag Interesse. Der dreifache Champion mit Viktoria Pilsen entschied sich aber für den Club aus dem Stadtteil Vršovice.

    Autor: Lothar Martin
  • 23.07.2021

    Die Niederlande, Spanien und die Balearen werden ab Montag in der sogenannten Corona-Reiseampel der Tschechischen Republik schlechter eingestuft als bisher. Alle drei Gebiete werden dann die dunkelrote Farbe erhalten für Länder, die ein sehr hohes Risiko für eine Coronavirus-Infektion haben. Mehrere andere Länder werden sich ebenso verschlechtern: So rutschen Griechenland, Irland und Monaco in die rote sowie Estland in die orangefarbene Kategorie ab. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in einer Pressemitteilung mit.

    Zu den Ländern mit einem niedrigen Risiko und damit weiter in die grüne Gruppe in Europa gehören Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Island, Italien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Montenegro, Nord-Mazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und der Vatikan. Von den außereuropäischen Ländern sind dies Australien, Hongkong, Israel, Japan, Kanada, Libanon, Macao, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und die USA.

    Zu den Ländern der mittleren Risikogruppe, die orange gekennzeichnet wird, gehören ab Montag neben Estland auch Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Liechtenstein und Madeira. Zu den Ländern mit einem hohen Risiko, das rot markiert ist, gehören Andorra, Griechenland, Irland, Luxemburg, Malta, Monaco und Portugal sowie die Inseln der Azoren und Kanaren.

    Autor: Lothar Martin

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