• 09.12.2022

    Die tschechische Botschaft in Berlin hat zusammen mit der schwedischen und französischen Botschaft ein traditionelles Dissidentenfrühstück mit Vertretern der belarussischen Zivilgesellschaft am Freitag organisiert. Das Treffen fand anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember statt.

    Themen der Debatte waren die aktuelle Situation in Belarus, die Rolle von Alexander Lukaschenko im Kontext des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, die Verfolgung politischer Gegner des Regimes, die Möglichkeiten der Unterstützung und das entstehende Büro der Belarussischen Demokratischen Kräfte in Prag.

    Mit dem Treffen in der tschechischen Botschaft wurde auf ein Frühstück in der französischen Botschaft in Prag hingewiesen, zu dem der ehemalige französische Präsident François Mitterrand am 9. Dezember 1988 tschechoslowakische Dissidenten unter der Führung von Václav Havel eingeladen hatte.

  • 09.12.2022

    Am Samstag ist es in Tschechien überwiegend bedeckt, örtlich mit leichtem Schneefall oder Schneeschauern. Am Abend in der südlichen Hälfte des Gebiets häufiger Schneefall. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei -1 bis +3 Grad Celsius.

  • 09.12.2022

    Das tschechische Umweltministerium bereitet eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen vor. In Gebieten ohne besonderen Landschaftsschutz sollte das Verfahren einfacher sein. Dies sagte Umweltminister Marian Jurečka (Christdemokraten) auf der Konferenz des Verbands der Städte und Gemein am Freitag in Prag.

    Nach Angaben der Energieregulierungsbehörde (ERÚ) waren in Tschechien am Ende des ersten Quartals 120 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 342,5 MWe in Betrieb.

  • 09.12.2022

    Der Ständige Vertreter der Tschechischen Republik bei den Vereinten Nationen in Genf, Václav Bálek, wurde zum Präsidenten des UN-Menschenrechtsrates gewählt. Er wird dieses prestigeträchtige Amt am 1. Januar 2023 antreten. Dies teilte das tschechische Außenministerium am Freitag mit. Mit Bálek wird zum ersten Mal ein tschechischer Vertreter den Vorsitz des wichtigsten UN-Organs im Bereich der Menschenrechte übernehmen.

    Dies sei ein weiterer diplomatischer Erfolg für die Tschechische Republik und eine Bestätigung für ihren guten Ruf bei der Förderung und dem Schutz der Menschenrechte in der Welt, kommentierte Außenminister Jan Lipavský die Wahl.

    Als Präsident werde er sich dafür einsetzen, dass der Rat seine präventive Rolle erfülle, Menschenrechtsverletzungen durch Dialog und Zusammenarbeit zu verhindern, sagte Václav Bálek nach seiner Wahl.

  • 09.12.2022

    In einem Schreiben an ihren belarussischen Amtskollegen hat die Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses Markéta Pekarová Adamová (Partei Top 09) gefordert, Darya Losik, freizulassen. Dies teilte das Parlament in einer Pressemitteilung am Freitag mit. Fünf weitere Länder, und zwar Belgien, Litauen, Polen, Slowenien und Zypern schlossen sich diesem Appell an. Das Schreiben wurde anlässlich des Menschenrechtstages am 10. Dezember verfasst.

    Darya Losik ist Ehefrau des belarussischen politischen Gefangenen und Mitarbeiters des Senders RFE/RL Ihar Losik. Sie wurde im Oktober inhaftiert, ihr Mann sitzt seit mehr als zwei Jahren im Gefängnis und wurde im Dezember 2021 zu 15 Jahren Haft verurteilt.

  • 09.12.2022

    Das Unternehmen des Jahres ist die Firma Biohealing aus Ostrava / Ostrava. Der Hersteller von Arzneimitteln aus Amnionmembranen setzte sich im  Wettbewerb „IBM Unternehmen des Jahres 2022“ durch. Der Gewinner in der Kategorie „Moneta Unternehmer des Jahres 2022“ ist Jan Bošina, ein Landwirt aus der Region Broumov / Braunau.

    Die Ergebnisse der 17. Ausgabe des Wettbewerbs, dessen Ziel es ist, kleine und mittlere Unternehmen in Tschechien zu unterstützen, wurden am Donnerstagabend im Žofín-Palast in Prag bekannt gegeben.

  • 09.12.2022

    Der Volkswagen-Konzern hat noch keine Entscheidung über einen Standort für eine mögliche Batteriefabrik in Mittelosteuropa getroffen. Angesichts der jetzigen Energiekrise gebe es keinen Druck zu handeln, hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme für die tschechische Presseagentur ČTK. Ursprünglich sollte Volkswagen die Wahl des Standorts am 16. Dezember bekannt geben.

    Der Evaluationsprozess dauere an, die Pläne für verschiedene Regionen würden in den nächsten Wochen und Monaten überarbeitet, hieß es. Auf den geplanten Beginn der Bauarbeiten und der Produktion soll dies keinen Einfluss haben.

    Tschechien hat im Rennen um die Großinvestition in Höhe von 120 Milliarden Kronen (fast 5 Milliarden Euro) einen früheren Militärflugplatz in Líně bei Plzeň / Pilsen als Standort angeboten.

  • 08.12.2022

    Der ehemalige deutsche Botschafter in Prag Christoph Israng hat die goldene Gedenkmedaille der Prager Karlsuniversität entgegengenommen. Die Auszeichnung übergab der ehemalige Rektor der Hochschule und derzeitige Präsidentschaftskandidat, Tomáš Zima, am Donnerstag in der tschechischen Botschaft in Berlin. Zur Begründung verwies Zima in seiner Ansprache auf die „tolle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Universität“.

    Die Gedenkmedaille der Karlsuniversität gibt es in Gold und in Silber. Sie kann auch an Menschen außerhalb der akademischen Gemeinde verliehen werden, wenn diese einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Hochschule, der Wissenschaften oder der akademischen Freiheiten geleistet haben.

  • 08.12.2022

    Die tschechische Biathletin Markéta Davidová hat beim World Cup in Hochfilzen Silber im Sprint geholt. Die 25-Jährige blieb durch einen Fehler beim Schießen 18,1 Sekunden hinter der Siegerin Denise Herrmann-Wick aus Deutschland zurück.

    Davidová gelangt damit in dieser Disziplin schon zum fünften Mal auf das Siegertreppchen. Ganz oben stand sie 2019, als sie in Antholz den Sprint gewann.

  • 08.12.2022

    Der Tschechische Rundfunk (ČRo) kann laut Generaldirektor René Zavoral in Zukunft nicht mehr nur ein gewöhnliches Medium sein. Seine Vision sei es, ihn zu einer vertrauenswürdigen und unersetzbaren Informationsquelle und zu einem Ort für innovative Hörerlebnisse zu machen, sagte Zavoral am Donnerstag im tschechischen Senat beim Seminar zur Entwicklungsstrategie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der kommenden fünf Jahre.

    Zavoral zufolge muss der Rundfunk eine schrittweise Abkehr vom traditionellen Hören hin zu digitalen Sendeformen und Online-Plattformen vollziehen. Dabei bleibe es sein Ziel, alle Zielgruppen anzusprechen und ein Medium für Alle zu bieten, so der Generaldirektor. Darum wolle er weitere Sendekanäle wie etwa Streamingdienste oder Telefon-Apps für den ČRo ausbauen. Verstärkt werden sollen zudem die Onlineportale mujrozhlas.cz und irozhlas.cz, so Zavoral.

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