• 07.02.2023

    Die tschechische Hilfsorganisation Člověk v tísni (Mensch in Not) hat damit begonnen, die Behörden im Erdbebengebiet in Syrien und der Türkei zu unterstützen. Unter anderem habe man die Gemeindeverwaltungen in der Gegend von Idlib und Aleppo in Syrien mit 50.000 Litern Benzin versorgt, sagte der Regionalkoordinator der Organisation, Tomáš Kocián. Zudem stelle man Essen für die freiwilligen Helfer bereit und helfe den Betroffenen finanziell über die Runden, hieß es weiter. Laut einer Pressemeldung sind innerhalb eines Tages 18 Millionen Kronen auf das Spendenkonto von Člověk v tísni eingegangen.

    Am frühen Montagmorgen war es im Grenzgebiet von Syrien und der Türkei zu schweren Erdstößen mit einer Stärke von bis zu 7,6 auf der Richterskala gekommen. Laut den aktuellen Informationen kamen dabei über 5000 Menschen ums Leben.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Die Malerin und Illustratorin Květa Pacovská ist tot. Sie starb mit 94, wie ihr Sohn am Montag mitteilte. Pacovskás Werk umfasst viele Darstellungsformen von Ölbildern über Statuen, Collagen und Papierobjekten bis zu experimentellen Kinderbüchern. Gerade für ihre Bücher wurde die Künstlerin mehrfach ausgezeichnet. 1991 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr Bilderbuch „eins, fünf, viele“, ein Jahr später den Hans-Christian-Andersen-Preis.

    Květa Pacovská wurde am 28. Juli 1928 in Prag geboren. Sie studierte beim Maler Emil Filla an der kunstgewerblichen Hochschule in ihrer Heimatstadt. Ab den 1950er Jahren illustrierte sie Kinderbücher. Zudem unterrichtete Pacovská, so 1992 und 1993 auch als Gastprofessorin an der Hochschule der Künste in Berlin.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Restauratoren von der Universität aus Pardubice werden die gotischen Wandmalereien im Prager Emmauskloster untersuchen. Ziel ist, das Vorgehen beim Erhalt der Kunstwerke aus der Zeit von Kaiser Karl IV. festzulegen. Dabei würden auch neue Methoden angewandt, die bisher noch nie in entsprechender Qualität in Tschechien genutzt worden seien, sagte Restaurator Jan Vojtěchovský.

    Die Wandmalereien stammen aus den 1360er und 1370er Jahren. Sie bilden einen Zyklus, der ursprünglich 33 Bilder umfasste, heute sind nur noch 26 erhalten. Die große Zahl der Malereien macht sie zu einem historischen Kunstwerk von europäischem Format.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis wird im Juni der größte Star beim Leichtathletik-Meeting „Golden Spike“ in Ostrava / Ostrau sein. Die Veranstalter gaben am Dienstag die Übereinkunft mit dem amtierenden Olympiasieger, Welt- und Europameister aus Schweden bekannt.

    Der 62. Jahrgang des Meetings findet am 27. Juni im Städtischen Stadion von Ostrau statt. Der „Golden Spike“ gehört zur Continental Tour Gold. Duplantis startete bereits 2021 dort. Die Bestleistung des 23-jährigen Stabhochspringers liegt bei 6,21 Metern.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Der scheidende tschechische Präsident Miloš Zeman ist am Dienstag bei seiner letzten Auslandsreise von seiner slowakischen Amtskollegin Zuzana Čaputová empfangen worden. Nach einem gemeinsamen Gespräch im Wintersportort Štrbské Pleso äußerte Zeman die Hoffnung, dass die tschechisch-slowakischen Beziehungen auch unter seinem Nachfolger Petr Pavel auf demselben sehr guten Niveau bleiben mögen. Čaputová sagte, sie und Pavel stünden sich in ihren Ansichten nahe.

    Traditionell führt der letzte Besuch des tschechischen Staatspräsidenten in die Slowakei. Zeman war bereits am Montag in Štrbské Pleso angekommen. Am Abend folgte ein gemeinsames Essen mit Čaputová. Bei seiner dreitägigen Reise will Miloš Zeman noch den slowakischen Premier Eduard Heger treffen sowie zwei ehemalige Präsidenten des Landes. Am Mittwoch reist der tschechische Präsident wieder zurück.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Nach der Auflösung örtlicher Frühnebelfelder ist es am Mittwoch in Tschechien meist sonnig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei -2 bis +2 Grad Celsius.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Tschechien gehört wieder zu den zehn wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. Im vergangenen Jahr stieg das bilaterale Handelsvolumen um 16,5 Prozent an und erreichte einen Rekord von 113 Milliarden Euro. Dies teilte die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) mit.

    Bei der Interpretation der Zahlen müssten die hohen Inflationsraten in beiden Ländern berücksichtigt werden, sagte Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK. Aber auch so sehe er diese als positive Nachricht, der deutsch-tschechische Handel bleibe selbst „in turbulenten Zeiten ein Anker der Stabilität“, so Bauer.

    Seit 2016 war die Tschechische Republik der zehntgrößte Handelspartner Deutschlands, wurde aber 2021 von Belgien verdrängt. Nun hat Tschechien das Vereinigte Königreich auf Platz zehn abgelöst, das durch den Brexit Jahr für Jahr im Ranking weiter absackt.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Tschechien hat eine weitere eisige Nacht erlebt. Am kältesten war es im Böhmerwald, nahe der Gemeinde Kvilda / Außergefild fiel das Thermometer auf minus 28,3 Grad Celsius. Ähnlich kalt war es auch im Gratzener Bergland südlich von České Budějovice / Budweis.

    Unter minus 25 Grad sanken die Temperaturen zudem im Adlergebirge, aber auch in niedrigeren Lagen wurden teils Werte um minus 20 Grad gemessen. Ähnliche Tiefstwerte werden in Tschechien noch bis Donnerstag erwartet.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Die Umsätze des tschechischen Einzelhandels sind im vergangenen Jahr gesunken. Der Rückgang lag bei 3,6 Prozent, wie das Statistikamt am Dienstag mitteilte. 2021 hatte noch ein Plus von 4,4 Prozent zu Buche gestanden.

    Vor allem sank der Verkauf von Lebensmitteln, aber auch weitere Waren liefen nicht so gut. Die Umsätze bei den Lebensmitteln waren die niedrigsten seit 2001, als das tschechische Statistikamt mit den Erhebungen dieser Daten begann.

    Autor: Till Janzer
  • 07.02.2023

    Das Team der tschechischen Feuerwehr, das in der Türkei bei der Suche nach Vermissten nach dem Erdbeben helfen soll, hat mit ersten Arbeiten begonnen. Die 68 Spezialisten werden in der Stadt Adiyaman eingesetzt. Man mache sich mit der Lage dort vertraut, schrieben die tschechischen Einsatzkräfte am Dienstagmittag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Demnach können die Bergungsarbeiten erst aufgenommen werden, wenn auch die technischen Geräte angeliefert sind.

    Währenddessen werden immer neue Zahlen an Toten genannt, die bei dem Beben in der Türkei und in Syrien ums Leben gekommen sind. Laut den Meldungen von Dienstagvormittag wurden bereits über 5000 Todesopfer geborgen. Tschechiens Staatspräsident Miloš Zeman kondolierte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und sprach den Menschen in Syrien sein Beileid aus. Auch Premier Petr Fiala (Bürgerdemokraten) und Außenminister Jan Lipavský (Piraten) kondolierten.

    Autor: Till Janzer

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