• 01.03.2024

    In der Folge von polizeilichen Ermittlungen wegen möglichen Fördergeldbetrugs ist der Präsident des tschechischen Tennisverbandes, Ivo Kaderka, in Untersuchungshaft genommen worden. Es bestehe die Gefahr, dass Kaderka Zeugen beeinflussen könnte, begründete die Staatsanwaltschaft die Maßnahme. Ebenso festgenommen wurde ein enger Mitarbeiter des Verbandschefs, der Unternehmer Vojtěch Flégl.

    Flégl leitet einen Ableger des Verbandes in Prag, der von Kaderka mehrere Dutzend Millionen Kronen an staatlichen Fördergeldern erhielt. Die Finanzen waren eigentlich für die Veranstaltung von Tennisturnieren gedacht, landeten aber auf Privatkonten von Flégl und seinen Verwandten. Deswegen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Am Samstag ist es in Tschechien zunächst meist stark bewölkt oder bedeckt. Vor allem im Nordwesten des Landes ist örtlich Regen möglich, ansonsten gibt es nur vereinzelte Schauer. Im Laufe des Tages lockern die Wolken teilweise auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 9 bis 15 Grad Celsius.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Die Wirtschaftsleistung in Tschechien ist im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent geschrumpft. Dies gab das Statistikamt am Freitag bekannt und bestätigte damit seine Schätzung von Ende Januar. 2022 hatte es noch 2,4 Prozent Wachstum gegeben.

    Demnach führte 2023 vor allem der zurückhaltende Konsum der Verbraucher zum Rückgang der Wirtschaftsleistung, wohingegen staatliche Institutionen mehr Geld ausgaben.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Der Februar dieses Jahres war der wärmste Februar in Tschechien seit dem Start entsprechender Wetterstatistiken im Jahr 1961. Die Durchschnittstemperatur lag bei 5,7 Grad Celsius und damit um mehr als sechs Grad höher als das langjährige Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Das teilte das Tschechische Hydrometeorologische Institut am Freitag mit.

    Demnach war der Februar in diesem Jahr auch deutlich wärmer als die beiden bisherigen Rekordmonate der Jahre 1966 und 2020. Laut dem Institut wurden sie um zwei Grad übertroffen. Zudem habe die Durchschnittstemperatur auch höher gelegen als ansonsten meist im März, schrieben die Meteorologen.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Die Gespräche zwischen Landwirtschaftsminister Marek Výborný (Christdemokraten) und Bauernverbänden sind am Donnerstagabend ergebnislos zu Ende gegangen. Vertreter der Agrarkammer (Agrární komory ČR) und des Landwirtschaftsverbandes (Zemědělský svaz) zeigten sich enttäuscht und riefen die Bauern zu weiteren Protesten am Donnerstag kommender Woche in Prag auf.

    Zugleich sagte Výborný, die Regierung verhandle auch weiter mit den Verbänden der Landwirte. Deren Vertreter forderten konkrete Vorschläge des Kabinetts, wie die Bauern unterstützt werden sollen.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Tschechiens Außenminister Jan Lipavský (Piraten) hat vor den imperialen Ambitionen Russlands gewarnt. Wenn das Land die Möglichkeit sehe, werde es auch weitere Staaten des ehemaligen Ostblocks angreifen, sagte Lipavský am Freitag in einer Rede vor der Stiftung Sasakawa Peace Foundation in Tokio.

    Der tschechische Außenminister rief daher dazu auf, die Ukraine im Kampf gegen Russland weiter zu unterstützen. Auf dem Spiel stehe „unsere Zukunft“, so Lipavskýs Appell.

    Japan ist das dritte Ziel auf der Reise des Ministers durch Asien und Ozeanien. Zuvor war er in Indien und Australien. Am Samstag will Lipavský in Osaka das Gelände für die Expo 2025 besuchen.

    Autor: Till Janzer
  • 01.03.2024

    Staatspräsident Petr Pavel geht davon aus, dass sich auch Luxemburg der tschechischen Initiative zum Kauf von Artilleriemunition für die Ukraine anschließt. Dies sagte Pavel nach Gesprächen mit Regierungsvertretern in Luxemburg. Der tschechische Präsident verwies darauf, dass mit den Niederlanden und Belgien bereits zwei der drei Beneluxländer versprochen haben, sich an dem Kauf der Munition finanziell zu beteiligen. Insgesamt haben 16 Staaten zugesagt, Geld zu diesem Zweck bereitzustellen.

    Bei der Sicherheitskonferenz in München hatte Pavel bekannt gemacht, dass Tschechien erfolgreich mit Drittländern über die Lieferung von 800.000 Schuss Artilleriemunition für die Ukraine verhandelt hat. Später schrieb die Financial Times, dass für den Kauf insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar (1,38 Millionen Euro) gebraucht würden. Sollte das Geld zusammenkommen, könnte die Ukraine laut Pavel innerhalb weniger Wochen die Munition erhalten.

    Autor: Till Janzer
  • 29.02.2024

    Belgien wird die tschechische Initiative zum Kauf von Artilleriemunition für die Ukraine in Drittländern mi 200 Millionen Euro unterstützen. Das hat die belgische Nachrichtenagentur Belga am Mittwoch berichtet.

    Neben Belgien haben sich 15 weitere Staaten bereit erklärt, den Kauf der Munition zu finanzieren, darunter Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und die Niederlande.

    Tschechien legte den Vorschlag, Munition in Drittländern zu kaufen, zuerst bei der Sicherheitskonferenz in München vor. Laut früheren Angaben von Finacial Times werden für den Kauf von 800.000 Schuss Artilleriemunition 1,5 Millionen US-Dollar (1,38 Millionen Euro) gebraucht.

  • 29.02.2024

    Die Staatsverschuldung Tschechiens ist im vergangenen Jahr um 216,1 Milliarden Kronen (8,54 Milliarden Euro) auf die Rekordhöhe von 3,111 Billionen Kronen (122,88 Milliarden Euro) gestiegen. Das Finanzministerium bestätigte am Donnerstag den Wert, der bereits Anfang Januar veröffentlicht worden war. Demzufolge liegt die Schuldenlast pro Kopf bei 285.870 (11.300 Euro) Kronen. Die Schuldenquote ist von 42,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2022 auf 42,3 Prozent gesunken, so das Ministerium.

    Der Anstieg der Staatsverschuldung ist hauptsächlich auf die Emission neuer Staatsanleihen zurückzuführen, die das Finanzministerium zur Finanzierung des Haushaltsdefizits des vergangenen Jahres in Höhe von 288,5 Milliarden Kronen (11,4 Milliarden Euro) und zur Refinanzierung fälliger Anleihen verwendet hat.

  • 29.02.2024

    Am Freitag ist es in Tschechien zunächst wechselnd bewölkt, gelegentlich gibt es Nebel oder tiefhängende Wolken. Im Tagesverlauf nimmt die Bewölkung zu, am Nachmittag und Abend mit gelegentlichem Regen. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 12 bis 16 Grad Celsius.

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