• 25.05.2022

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll am 15. Juni eine Rede vor dem tschechischen Parlament halten. Sowohl die Abgeordneten als auch die Senatoren werden die Videoübertragung in ihren jeweiligen Sitzungssälen verfolgen. Dies gaben die Vorsitzenden der beiden Parlamentskammern, Markéta Pekarová Adamová (Top 09) und Miloš Vystrčil (Bürgerdemokraten), am Mittwochabend nach einer gemeinsamen Sitzung bekannt.

    Selenskyj hat seit Beginn des Krieges in seinem Land mittels Videokonferenz schon in mehreren Parlamenten gesprochen, so etwa dem amerikanischen, britischen, deutschen oder israelischen. Für gewöhnlich dankt er den jeweiligen Ländern für die Unterstützung und spricht über weitere Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine oder mögliche Sanktionen gegen Russland.

  • 25.05.2022

    Das Staatliche Gesundheitsinstitut (SZÚ) hat am Mittwoch den zweiten Fall von Affenpocken in Tschechien vorübergehend bestätigt. Wie eine SZÚ-Sprecherin mitteilte, handelt es sich um eine Person, die engen Kontakt hatte zu dem Patienten, der am Dienstag als erster bekannter Infizierter in Tschechien in Quarantäne genommen wurde.

    Insgesamt sind derzeit fünf Personen in Quarantäne, die mit dem ersten Infizierten zusammen in einer Urlaubsunterkunft untergebracht waren. Nach Auskunft des Prager Gesundheitsamtes zeigen drei von ihnen typische Symptome.

  • 25.05.2022

    Die Mehrheit der Unternehmer in Tschechien würde sich eine stärkere Krone wünschen. Insgesamt 54 Prozent würden einen Kurs von 24 Kronen für einen Euro als optimal ansehen. 25 Prozent der Firmen hielten 22 Kronen je Euro für den besten Kurs. Dies ergab eine Umfrage der Bank ČSOB, an der 400 kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige teilgenommen haben.

    Am Dienstag betrug der Kurs 24,61 Kronen für einen Euro. Eine schwächere Währung von 25 bis 28 Kronen je einen Euro hingegen wünschten sich 33 Prozent der Befragten.

  • 25.05.2022

    Falls der tschechische Staat demnächst Impfstoffe gegen Pocken einkauft, wird es sich wahrscheinlich um eine gemeinsame Bestellung der gesamten EU handeln. Dies gab am Mittwoch der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Ondřej Jakob, auf Anfrage der Presseagentur ČTK bekannt. Das Ressort führe demnach bereits entsprechende Verhandlungen. Einen gewissen Schutz vor Affenpocken könnten nach Expertenmeinungen auch die klassischen Pocken-Vakzine gewährleisten, die hierzulande bis 1980 verabreicht wurden. Diese seien, so Jakob, in gewisser Menge noch in den Staatsreserven vorhanden.

    In Tschechien wurde am Dienstag der erste Fall von Affenpocken bekannt. Eine zweite verdächtige Probe wurde am Mittwoch vom Staatlichen Gesundheitsinstitut untersucht.

  • 25.05.2022

    Der tschechische Fußballnationalspieler Adam Hložek wechselt deutschen Medienberichten zufolge von Sparta Prag zu Bayer Leverkusen. Der Verein aus Nordrhein-Westfalen soll für den 19-jährigen Stürmer demnach 22 Millionen Euro zahlen und ihm einen Vertrag bis 2027 ausstellen. Bei Leverkusen ist bereits ein weiterer tschechischer Offensivspieler und Ex-Spartaner engagiert, nämlich Patrik Schick.

    Hložek, der aus dem südmährischen Ivančice / Eibenschütz stammt, hat in Tschechien bisher 105 Ligaspiele absolviert und dabei 34 Tore geschossen.

  • 25.05.2022

    Am Donnerstag ist es in Tschechien bewölkt, zeitweise auch bedeckt. Gelegentlich kann es leichten Regen geben. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei nur 18 bis 23 Grad Celsius.

  • 25.05.2022

    Neukunden des Energieunternehmen ČEZ zahlen derzeit bei einem Vertragsabschluss mit Fixpreisen doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Die Kilowattstunde Strom kostet in dem Falle aktuell 11,22 Kronen (46 Eurocent) und Gas 4,93 Kronen (20 Eurocent). Dies berichtet die Tageszeitung Lidové noviny mit Verweis auf die neu veröffentlichten Preislisten von ČEZ.

    Für bereits bestehende Kunden mit unbegrenztem Vertrag erhöht ČEZ ab Juli lediglich den Gaspreis. Laut Firmenleitung werde dies nur einen kleinen Teil der Kundschaft betreffen.

    Den Mehrheitsanteil von ČEZ führt mit 70 Prozent der Aktien der tschechische Staat. Das Unternehmen versorgt fast drei Millionen Haushalte mit Energie.

  • 25.05.2022

    Die Regierungskoalition Tschechiens hat sich auf einen Strategieplan geeinigt, der die Subventionen für Landwirte regelt. Die Höhe der redistributiven Zahlungen, die Bauern für 150 Hektar Nutzfläche bekommen, bleibt auf dem Niveau von 23 Prozent des Gesamtbetrags der Direktzahlungen. Darüber informierte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

    Der in der Strategie umgesetzte Vorschlag hatte bereits im Januar für Proteste von Seiten der tschechischen Agrarkammer und des Landwirtschaftsverbands gesorgt. Minister Zdeněk Nekula (Christdemokraten) will zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Landwirtschaftsunternehmen bis zu drei Milliarden Kronen (120 Millionen Euro) jährlich einsetzen.

  • 25.05.2022

    Im Prager Kino Ponrepo findet am Mittwochabend die Vorführung des neu digitalisierten Films „Atentát“ (Attentat) von Regisseur Jiří Sequens aus dem Jahr 1964 statt. Das tschechische Nationale Filmarchiv bringt den Streifen zurück in die Kinos, und dies anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf den stellvertretenden NS-Reichsprotektor Reinhard Heydrich.

    Der Film im Breitbildformat beinhaltet die Rekonstruktion der Planung und Ausführung des Attentats auf Heydrich am 27. Mai 1942 in Prag. Zu Zeiten seiner Uraufführung rief der Streifen ein außerordentlich großes Zuschauerinteresse hervor und wurde auch erfolgreich im Ausland aufgeführt.

  • 25.05.2022

    Die Einweihung der Nachtzuglinie Prag-Berlin-Amsterdam-Brüssel wurde verschoben. Ursprünglich sollte der European Sleeper in diesem Sommer starten. Das holländische Start-up-Unternehmen mit dem gleichen Namen fügte der Nachricht zum Aufschub auf seiner Webseite keinen neuen Termin für die Einweihung an.

    Die Firma European Sleeper will den Nachtzug zusammen mit dem tschechischen Verkehrsunternehmen RegioJet betreiben. Der Plan wurde im April vergangenen Jahres vorgestellt. Wie es damals in der Präsentation hieß, solle sich das Angebot nicht nur an Touristen richten, sondern auch an Dienstreisende, die in den Institutionen der Europäischen Union arbeiten.

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