• 23.11.2020

    Am Dienstag herrscht überall in Tschechien hochnebelartige Bewölkung. Am Nachmittag kommt es vereinzelt zu Aufheiterungen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 2 bis 6 Grad Celsius.

  • 23.11.2020

    Die Tschechische Post plant, bis zum 1. März des kommenden Jahres 2371 Stellen abzubauen. Im Zuge dessen sollen 1500 Mitarbeiter entlassen werden. Ein Teil der zu streichenden Positionen ist derzeit nicht besetzt. Den von der Entlassung betroffenen Mitarbeitern sollen Umschulungskurse angeboten werden. Darüber informierte der Sprecher der Post, Matyáš Vitík, am Montag die Presseagentur ČTK.

    Das staatliche Unternehmen beschäftigt fast 29.000 Menschen. Der Stellenabbau wird vom Gewerkschaftsausschuss der Post kritisiert. Er sei aber laut Vitík Teil einer mittelfristigen Strategie, nach der die Post bis 2025 insgesamt 7000 Arbeitsplätze streichen will. Sie sollen ersetzt werden durch den Einsatz moderner Technologien und die Schaffung neuer, qualifizierter Stellen, so Vitík weiter.

  • 23.11.2020

    Die Tschechische Philharmonie veranstaltet an den Adventssonntagen in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Fernsehen (ČT) vier außerordentliche Konzerte. Sie finden ohne Publikum im Prager Rudolfinum statt. Mit Ausnahme des österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder übernehmen die Solopartien ausschließlich einheimische Musiker. Darüber informierte am Montag der Philharmonie-Sprecher Luděk Březina die Presseagentur ČTK.

    Die Konzerte werden vom Fernsehsender ČT art übertragen und auf den Facebook-Seiten der Philharmonie sowie ihrer Partner zu sehen sein. Wegen der Corona-Pandemie gelten sowohl bei den Konzerten als auch bei den Proben strenge Hygienemaßnahmen. Alle Orchestermitglieder werden regelmäßig getestet. Die Bühne wird vergrößert und jeder Musiker hat sein eigenes Pult. Die Streicher werden mit Plexiglaswänden von den Bläsern getrennt.

    Laut David Mareček, dem Generealdirektor der Philharmoniker, musste das Orchester coronabedingt alle Abonnentenkonzerte und Bildungsprogramme bis Ende dieses Jahres absagen.

  • 23.11.2020

    Eine Gruppe von 63 Senatoren beanstandet beim tschechischen Verfassungsgericht die Regierungsmaßnahmen, nach denen Einzelhandelsgeschäfte wegen der Corona-Pandemie schließen mussten. Die Vorschriften sollten den Senatoren zufolge zurückgenommen werden, weil sie diskriminierend und für kleine Unternehmer vernichtend seien. Das teilte am Montag die Pressesekretärin des Senats, Sue Nguyen, der Nachrichtenagentur ČTK mit.

    Die Senatoren reagieren mit ihrer Verfassungsbeschwerde unter anderem auf die jüngste Regierungsmaßnahme, nach der die Anzahl der Kunden mit Bezug auf die Größe der Ladenfläche begrenzt wird. Die Vorlage, die am 21. November beim Gericht eingegangen ist, kritisiert Unklarheiten darüber, warum einige Geschäfte dank einer Ausnahmeregelung geöffnet haben, während andere geschlossen bleiben müssen. Laut Senator Lukáš Wagenknecht (Piraten) wären gerade kleine Geschäfte in der Lage, die begrenzte Kundenanzahl problemlos einzuhalten.

  • 23.11.2020

    Am Sonntag wurden in Tschechien 1509 neue Corona-Fälle registriert. Das ist die niedrigste Tageszahl seit dem 28. September. Der Corona-Risikoindex fiel zum Montag von 62 auf 57 Punkte von 100. Er gelangte damit in die dritte von fünf Risikostufen. Das folgt aus den aktuellen Daten auf den Internetseiten des Gesundheitsministeriums.

    Insgesamt haben sich während der Pandemie hierzulande schon über 492.000 Menschen infiziert, und 7196 sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Derzeit gibt es etwa 87.000 Infizierte im Land. Die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sinkt langsam. Am Samstag wurden 5421 gezählt, um 680 weniger als am Vortag.

  • 23.11.2020

    In Tschechien treten am Montag einige Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen in Kraft. So verkürzt sich die nächtliche Sperrstunde, die nun um 23 Uhr beginnt. Ebenso lange dürfen auch Geschäfte und Ausgabefenster von Restaurants geöffnet haben. Anstatt nur zwei dürfen jetzt bis zu sechs Menschen zusammentreffen. Für Zeremonien wie Gottesdienste, Hochzeiten oder Beerdigungen gilt eine Obergrenze von 20 Teilnehmern.

    Der Grund für die Lockerungen ist die sich bessernde Corona-Situation im Land. Ab Montag gilt im Corona-Modell PES die vierte Risikostufe und nicht mehr wie bisher die fünfte und höchste.

  • 22.11.2020

    Der Baum für den Altstädter Ring in Prag kommt in diesem Jahr aus dem mittelböhmischen Kamenný Přívoz (Steinüberfuhr). Am Sonntagwurde die 17,5 Meter hohe Fichte dort auf einem privaten Grundstück gefällt. In der Nacht zum Dienstag soll der Baum in die Hauptstadt transportiert werden. Der Besitzer, der den Baum vor etwa 40 Jahren auf seinem Grundstück gepflanzt hatte, bekommt dafür einen Betrag von 10.000 Kronen (370 Euro).

    Das Dekor entspreche der jetzigen komischen Zeit, wobei die Farben der tschechischen Trikolore den Baum schmücken. In einer Umfrage unter den Bürgern habe sich eine gemäßigte und im Vergleich mit vergangenen Jahren nüchterne Dekoration durchgesetzt, sagte Tomáš Jílek von der Firma Technologie der Hauptstadt Prag gegenüber der Presseagentur ČTK.

  • 22.11.2020

    Am Montag ist es in Tschechien bewölkt bis bedeckt, auf dem meisten Gebiet mit Regen oder Regenschauern. In Höhenlagen ab 800 Meter gibt es Schneefälle. Am Nachmittag und gegen Abend nehmen die Schauer ab. Die Tagestemperaturen erreichen 2 bis 6 Grad Celsius.

  • 22.11.2020

    Tschechien erlebt aktuell die zweite Welle der Corona-Pandemie. Laut dem Leiter des Instituts für Gesundheitsinformationen und Statistik (ÚZIS), Ladislav Dušek, muss man sich aber darauf vorbereiten, dass im Januar oder im Februar eine dritte Welle folgen kann. Er sagte dies in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen TV-Senders am Sonntag. Der Staat müsse alles dafür tun, dass die nächste Welle nicht unkontrolliert verlaufe, mahnte Dušek.

    Die Fallzahlen an Neuinfektionen stabilisieren sich derzeit allmählich. Die Krankenhäuser in Tschechien sollen Anfang kommender Woche eine Anweisung bekommen, medizinisch nicht notwendige Pflege, die wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen ausgesetzt waren, wieder zu gewährleisten.

  • 22.11.2020

    Bei der jährlichen Lebensmittelsammlung im Herbst wurden insgesamt 396 Tonnen Nahrungsmittel und 44 Tonnen Drogeriewaren zusammengetragen. Dies ist ein neuer Rekord, wie die Direktorin des tschechischen Verbandes der Lebensmittelbanken, Veronika Láchová, in einem Pressebericht bestätigte. Die Organisation der Sammlung war in diesem Jahr schwieriger, coronabedint beteiligten sich nur 600 Freiwillige daran, im vergangenen Jahr waren es 4000 Helfer. In die Spendenaktion sind 603 Einzelhändelgeschäfte und zwei E-Shops eingebunden, in den letztgenannten wird sie noch fortgesetzt.

    Laut den Organisatoren sit die Bedeurung der Sammlung in diesem Jahr gestiegen, da in Folge der Corona-Pandemie die Zahl der Bedürftigen gestiegen sei und die Lager der Lebensmittelbanken leer geworden seien.

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