Maul- und Klauenseuche: Tschechien und weitere mitteleuropäische Staaten wenden sich an EU
Mehrere mitteleuropäische Länder werden die Europäische Kommission aufrufen, die Eindämmungsmaßnahmen bezüglich der Maul- und Klauenseuche EU-weit zu koordinieren. Dies äußerte der tschechische Landwirtschaftsminister, Marek Výborný (Christdemokraten), vor der Regierungssitzung am Mittwoch gegenüber der Presse. Seinen Worten zufolge sind dazu bereits Beratungen der vier Visegrád-Staaten Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei sowie mit Österreich und Deutschland geplant. Deren Ziel sei eine einheitliche Haltung in Richtung EU, um die Weiterverbreitung der gefährlichen Tierseuche zu verhindern, so Výborný.
Die Krankheit tritt derzeit in Ungarn und der Slowakei auf. Tschechien und auch Österreich haben strenge Schutzmaßnahmen wie etwa Grenzkontrollen ergriffen.