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28.10.2026
Der tschechische Staatspräsident Petr Pavel hat am Mittwoch telefonisch mit seinem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb gesprochen. Sie diskutierten über das Gespräch, das am Dienstag zwischen dem finnischen Staatspräsidenten, dem norwegischen Premier und Russlands Präsident Wladimir Putin stattgefunden hat. Die Prager Präsidialkanzlei informierte darüber auf X. Ihr zufolge waren sich Pavel und Stubb einig, dass die Verhandlungen aller interessierten Parteien in verschiedenen Formaten fortgesetzt werden müssen.
Laut der Präsidialkanzlei müssen das Ergebnis der Friedensverhandlungen glaubwürdige Sicherheitsgarantien sowohl für die Ukraine als auch für Europa sein.
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28.10.2026
Die Plattform Solidaritätsausschuss der Studenten hat zu einem Streik am Dienstag, dem 3. November, aufgerufen. Dies gaben ihre Vertreter auf dem Brünner Platz Náměstí Svobody bekannt, wo sie am Mittwoch gegen Änderungen bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks (ČRo) protestierten. Die Plattform vernetzt Universitäten und Hochschulen im ganzen Land. Mit dem Streik reagieren die Studenten auf den Plan der Regierung von Andrej Babiš (Partei Ano), die Rundfunkgebühren abzuschaffen.
Proteste gegen Änderungen bei der Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen erklingen an Universitäten in ganz Tschechien. In den vergangenen Tagen riefen beispielsweise Studenten der Prager Theaterfakultät (DAMU), der Brünner Masaryk-Universität von der Initiative „Média nedáme“ und der Prager Film- und Fernsehfakultät (FAMU) die Streikbereitschaft aus. Gestreikt wird am 3. November auch in Olomouc / Olmütz.
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28.10.2026
Die Europäische Kommission verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in Tschechien um den Gesetzentwurf, der mit einer Änderung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks (ČRo) rechnet. Das sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch gegenüber der Presseagentur ČTK. Die Öffentlich-Rechtlichen sollen laut dem Entwurf aus dem Staatshaushalt anstatt wie bisher über Gebühren finanziert werden.
Der EU-Kommissionssprecher betonte, dass die öffentlich-rechtlichen Medien gemäß dem Europäischen Medienfreiheitsgesetz (EMFA) die Möglichkeit haben müssen, sich auf ein Finanzierungssystem stützen zu können, das auf transparenten und objektiven Kriterien beruht und angemessene, nachhaltige und vorhersehbare finanzielle Mittel gewährleistet. Die Öffentlich-Rechtlichen spielen ihm zufolge eine besondere Rolle dabei, sicherzustellen, dass die Bürger Zugang zu Informationen und einem vielfältigen Inhalt haben.
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28.10.2026
In Tschechien ist es am Donnerstag wolkig. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 8 und 13 Grad. In Lagen um 1000 Meter werden 5 Grad erreicht.
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28.10.2026
Tschechische Politiker haben nach dem tödlichen Zugunglück in Spanien den Hinterbliebenen der Opfer ihr Beileid ausgedrückt. Die Nachricht über das Zugunglück bei Toledo habe ihn tief berührt, schrieb Staatspräsident Petr Pavel auf X. Er erklärte, er denke an alle jene, die einen geliebten Menschen verloren haben, und spreche ihnen sein aufrichtiges Beileid aus. Pavel wünschte den Verletzten eine baldige Genesung. Der Präsident betonte: „In diesem schwierigen Moment stehen wir an der Seite Spaniens.“ Der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) bezeichnete den Zusammenstoß der Züge als eine große Tragödie. Er drückte den Familien der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten viel Kraft. Der tschechische Außenminister Petr Macinka (Motoristé sobě) sprach in einem an seinen spanischen Amtskollegen José Manuel Albares gerichteten Schreiben den Familien der Verstorbenen sein Beileid aus. Macinka wünschte den Verletzten eine vollständige und rasche Genesung und versicherte Spanien der Solidarität der Tschechischen Republik.
Möglicherweise befand sich eine Person aus der Tschechischen Republik in einem der Züge, die am Mittwoch in Spanien zusammenstießen. Dies teilte ein Sprecher des tschechischen Außenministeriums der Presseagentur ČTK mit. Beim Zugunglück kamen den bisherigen Informationen zufolge 68 Menschen ums Leben.
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28.10.2026
Der Abgeordnete David Pražák hat beschlossen, seine Mitgliedschaft in der Partei Ano zu beenden. Er wird dem Abgeordnetenhaus weiterhin als fraktionsloser Abgeordneter angehören. Dies bestätigte er am Dienstag gegenüber der Presseagentur ČTK.
Als Gründe für den Austritt aus der Partei nannte Pražák persönliche Beweggründe sowie die Einmischung der nationalen Politik in regionale Angelegenheiten. Er räumte ein, dass der Verlauf der ersten Lesung des Regierungsvorschlags zur Finanzierung des Tschechischen Fernsehens (ČT) und des Tschechischen Rundfunks ČRo) im Abgeordnetenhaus einen Einfluss auf seine Entscheidung hatte.
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28.10.2026
In Tschechien wird am Mittwoch der 108. Jahrestag der Gründung der selbständigen Tschechoslowakischen Republik begangen. Präsident Petr Pavel, Premier Andrej Babiš (Partei Ano) und weitere Politiker legten am Mittwochvormittag Kränze am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Vítkov-Hügel in Prag nieder. Auf der Prager Burg ernannte der Staatspräsident den Generalstabschef Miroslav Hlaváč zum Armeegeneral und beförderte auch weitere 15 Männer. Präsident Pavel schrieb auf X, er habe Menschen Tribut gezollt, die Unterstützung für einen unabhängigen Staat gewannen, sowie jenen, die dafür kämpften und ihr Leben ließen.
Im ganzen Land fanden Gedenkveranstaltungen anlässlich der Gründung der Tschechoslowakei statt. In Brno / Brünn, Hradec Králové, Plzeň / Pilsen und weiteren Städten trafen Menschen zusammen, um die Öffentlich-Rechtlichen zu unterstützen und gegen den Plan der Regierung zu protestieren, die Finanzierung dieser Medien in staatliche Hände zu verlagern.
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28.10.2026
Die Gewerkschaften des Schauspielensembles des Prager Nationaltheaters (ND) haben am Dienstabend die Streikbereitschaft ausgerufen. Sie sind mit dem Vorgehen der Regierung und des Kulturministeriums nicht einverstanden, das ihrer Ansicht nach die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Kultur gefährdet. Sie fordern unter anderem den Rücktritt des Kulturministers Oto Klempíř (parteilos) und die Rücknahme des Vorschlags, die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien unter die staatliche Kontrolle zu stellen. Dies ergibt sich aus dem Text einer Erklärung, die der Presseagentur ČTK vorliegt. Die Streikbereitschaft sei nach der Vorstellung von „Hamlet“ im historischen Gebäude des Nationaltheaters bekannt gegeben worden, erklärte der Sprecher des Theaters, Tomáš Staněk, gegenüber der Presseagentur ČTK. Als Reaktion darauf teilte der Sprecher des Schauspielerverbandes, Ondřej Kepka, mit, der Verband unterstütze voll die Forderungen des Ensembles sowie die Ausrufung der Streikbereitschaft.
Klempíř erklärte gegenüber der Presseagentur ČTK, dass die Schauspieler das Recht haben, ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. Ihm zufolge handelt die Regierung haushaltspolitisch verantwortungsbewusst und unterstützt die Kultur nicht nur mit Worten, sondern auch mit Maßnahmen und Investitionen.
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28.10.2026
Der tschechische Staatspräsident Petr Pavel wird am Mittwochabend 51 Persönlichkeiten auszeichnen. Die Präsidialkanzlei bestätigte dies am Mittwoch gegenüber der Presseagentur ČTK. Pavel wird die Auszeichnungen am Tag der Gründung des selbständigen tschechoslowakischen Staates im Vladislav-Saal auf der Prager Burg verleihen. Die Präsidialkanzlei gibt die Namen der Empfänger vorab nicht bekannt.
Rund 2000 Personen erhielten eine Einladung zur Preisverleihung – genau wie im vergangenen Jahr. Etwa 640 Personen finden direkt im Vladislav-Saal Platz, wie der Leiter der Präsidialkanzlei, Milan Vašina, am Mittwoch gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen mitteilte.
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28.10.2026
Studenten der Prager Theaterfakultät (DAMU) haben am Dienstagabend die Streikbereitschaft ausgerufen und damit ihre Sorge um die Unabhängigkeit von Kultur und von öffentlich-rechtlichen Medien zum Ausdruck gebracht. Ihnen schlossen sich auch weitere Fakultäten an, darunter die Sozialwissenschaftliche Fakultät der Karlsuniversität (FSV) und die Filmfakultät (FAMU). Sie reagieren damit auf das aktuelle politische Geschehen und kritisieren die ihrer Ansicht nach intransparente Verfahren der Regierungskoalition. Dies wurde gegenüber der Presseagentur ČTK von den Vertretern des Streikkomitees der Fakultäten bekanntgegeben.
In Streikbereitschaft sind zudem die Studierenden der Masaryk-Universität in Brno / Brünn von der Initiative „Média nedáme“. Hunderte von Studenten trafen in ganz Tschechien bei Demonstrationen für die Öffentlich-Rechtlichen zusammen. Proteste gab es in Prag, Ostrava / Ostrau, Pardubice, Hradec Králové, Liberec und Brno / Brünn.
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