• 25.11.2020

    Am Donnerstag herrscht in Tschechien Hochnebel vor. Am Nachmittag klart es vor allem im böhmischen Landesteil auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 0 bis 3 Grad Celsius. Dort, wo die Sonne durchkommt, werden bis zu 7 Grad Celsius erreicht.

  • 25.11.2020

    Tschechien hat sich am Mittwoch der internationalen Initiative „Red Wednesday“ (Roter Mittwoch) angeschlossen. Der Tag erinnert an die Menschen, die wegen ihrer Religion diskriminiert und verfolgt werden. In Prag findet dazu am Nachmittag eine Konferenz mit internationalen Gästen statt. Ihr schließt sich ein jüdisch-christliches Gebet an sowie ein Gedenkzug entlang rot erleuchteter Kirchen und der Altneusynagoge in der Altstadt.

    Das Programm wurde organisiert von der tschechischen Bischofskonferenz, dem Ökumenischen Kirchenrat, der Föderation jüdischer Gemeinden sowie dem Institut für christlich-demokratische Politik.

  • 25.11.2020

    Am Mittwoch wurden in Tschechien die Sekundarschulen und Gymnasien teilweise wieder geöffnet. Zum Präsenzunterricht kehrten etwa 91.000 Schüler der Abschlussklassen zurück. Außerdem wurde für etwa 199.000 junge Erwachsene die praktische Ausbildung in Fach- und Berufsschulen wiederaufgenommen. Sie findet den Corona-Maßnahmen folgend in Gruppen bis zu 20 Menschen statt.

    Diese Beschränkung gilt seit Mittwoch auch für die Abschlussjahrgänge der Hochschulen, die ebenfalls wiedereröffnet wurden. An Kunst- und Sprachschulen ist nun Individualunterricht erlaubt. Wegen der Corona-Pandemie waren am 14. Oktober alle Schulen in Tschechien geschlossen und der Distanzunterricht angeordnet worden.

  • 25.11.2020

    In Tschechien haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie im März schon über 500.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesopfer lag am Mittwochmorgen bei 7499. Am Dienstag kamen 5854 neue Fälle hinzu. Das sind etwa 1500 mehr als am Vortag. Insgesamt sind derzeit etwa 78.200 Menschen im Land infiziert, im Krankenhaus werden etwa 5500 Patienten behandelt.

    Der Corona-Risikoindex lag am Mittwoch den dritten Tag in Folge bei 57 von 100. An dem Wert orientieren sich die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

  • 25.11.2020

    Im Alter von 92 Jahren ist die ehemalige Nachrichtensprecherin und Fernsehmoderatorin Kamila Moučková gestorben. Das gab am Dienstag das Tschechische Fernsehen auf seinen Webseiten bekannt.

    Moučková informierte im August 1968 couragiert über den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen, bis der Fernsehsender abgeschaltet und sie mit vorgehaltenem Gewehr von russischen Soldaten abgeführt wurde. Bis zum Ende der ČSSR durfte sie nicht mehr in den Medien auftreten. Nach 1989 kehrte sie als Moderatorin zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen zurück. Sie war außerdem eine der ersten Unterzeichner der Charta 77.

  • 25.11.2020

    Der Bayerische Verwaltungsgerichthof hat am Dienstag die Corona-Testpflicht für Pendler vorläufig ausgesetzt. Auf Anweisung der Bayerischen Staatsregierung mussten sich seit dem 23. Oktober Arbeits- und Studienpendler aus Risikogebieten einmal wöchentlich testen lassen. Diese Maßnahme sollte die Verbreitung des Coronavirus eindämmen. Nach Ansicht des Gerichts bestehen aber Zweifel daran, ob sie angemessen ist. Darüber berichtete am Dienstag der Bayerische Rundfunk auf seinen Internetseiten.

    Das Gericht entsprach dem Antrag zweier Gymnasiasten aus dem österreichischen Oberndorf, die täglich nach Bayern zur Schule fahren. Die Testpflicht betraf vor allem Menschen aus Österreich und Tschechien.

  • 24.11.2020

    Die Fußballspielerinnen von Sparta Prag und Slavia Prag haben für die erste Runde der Champions League attraktive Gegner zugelost bekommen. Sparta trifft auf das schottische Team von Glasgow City, Slavia auf den italienischen Club Fiorentina Florenz. Das hat das Los am Dienstag im schweizerischen Nyon ergeben. Die Hinspiele werden am 9. und 10. Dezember ausgetragen, die Rückspiele finden eine Woche später statt.

    Die Fußballerinnen von Sparta Prag spielen zum elften Male in der Champions League. Die letzten zwei Jahre mit mäßigem Erfolg, denn sie scheiterten jeweils schon in der ersten Runde. Slavia Prag ist zum siebten Mal in Folge dabei, in der ersten Runde schieden die Rot-Weißen nur 2014/15 gegen den FC Barcelona aus. Sparta hat gegen Glasgow zunächst Heimrecht, Slavia tritt im Hinspiel auswärts an.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.11.2020

    In den mährischen Fluss Bečva / Betschwa ist am Dienstag bei Valašské Meziříčí / Wallachisch Meseritsch erneut ein unbekannter Stoff entwichen. Die Meldung des Internetportals iDnes.cz hat der Bürgermeister der Stadt, Robert Stržínek (Partei Ano) bestätigt. Auf der Wasseroberfläche hat sich seinen Beobachtungen zufolge ähnlich wie am 27. Oktober ein Schaum gebildet. Damals wurde im Wasser eine erhöhte Nickelmenge festgestellt. Experten haben vor Ort eine Wasserprobe entnommen, die gegenwärtig untersucht wird. Im September war der Fluss unterhalb von Valašské Meziříčí mit Zyanid vergiftet worden.

    Der unbekannte Stoff sei wohl erneut aus der Mündung eines Kanals, der von Rožnov pod Radhoštěm / Rosenaw aus in die Bečva fließt, in den Fluss gelangt, sagte Bürgermeister Stržínek. Durch diesen Ausfluss könnte vor zwei Monaten auch das Zyanid in die Bečva geströmt sein, hatte unlängst Umweltminister Richard Brabec (Ano) geäußert. Das Zyanid war am 20. September von einem unbekannten Täter in den Wasserlauf gekippt worden, in dem Fall ermittelt die Kriminalpolizei aus Vsetín / Wsetin. Durch die Zyanid-Vergiftung sind damals unter anderem 40 Tonnen Fisch verendet.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.11.2020

    Auf dem Militärübungsgelände in Hradiště bei Karlovy Vary / Karlsbad wurde am Montag ein Soldat tödlich verletzt, der hier zur Ausbildung war. Er sei an einer Schussverletzung gestorben, heißt es in einer offiziellen Meldung der zuständigen Armeebehörde. Das Unglück werde von der Militärpolizei untersucht, informierte Magdalena Dvořáková von der Abteilung für öffentliche Kommunikation des Generalstabs der Tschechischen Armee.

    Der Soldat gehörte zum 41. Infanterie-Bataillon aus Žatec / Saaz. Die Familie des Soldaten wurde über den Vorfall verständigt. Laut Information des Internetportals Novinky.cz soll der 40-jährige Mann Selbstmord begangen haben, in dem er sich in den Kopf schoss.

    Autor: Lothar Martin
  • 24.11.2020

    Im kommenden Jahr sollen in Tschechien neue Autobahn-Teilstücke in einer Gesamtlänge von 46,5 Kilometer und über 23 Kilometer an Hauptverkehrsstraßen für den Verkehr freigegeben werden. In einem Jahr soll zudem die Modernisierung der wichtigsten tschechischen Autobahn, der D1 von Prag nach Brno / Brünn, beendet werden. Das gab der Generaldirektor der Straßen- und Autobahndirektion (ŘSD), Radek Mátl, am Dienstag auf einer Verkehrskonferenz in Prag bekannt. Die neuen Autobahnabschnitte wären damit fast doppelt so lang wie jene, die in diesem Jahr fertiggestellt wurden.

    Im nächsten Jahr sollten den vorliegenden Plänen zufolge Teilstücke der Autobahnen D6, D11 und D48 fertiggebaut werden. Zudem sollten Ortsumgehungen zu den Autobahnen D7 und D55 hinzukommen. Neben der Beendigung von Straßenabschnitten werde 2021 zudem mit dem Bau von 106 Kilometern neuer Autobahn und 68 Kilometern an Straßen erster Ordnung begonnen, ergänzte Mátl. Gegenwärtig seien 250 Kilometer an Autobahnen und Hauptfernstraßen im Bau, hieß es.

    Autor: Lothar Martin

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