• Innenminister: „Smarte Quarantäne“ funktioniert nicht optimal

    26.07.2020

    Das Projekt der „smarten Quarantäne“ funktioniert laut Vizepremier und Innenminister Jan Hamáček (Sozialdemokraten) nicht optimal. Er sagte dies in einer Talks-Show des privaten TV-Senders Prima am Sonntag. Hamáček sagte, mit Hinsicht auf Schwierigkeiten des Gesundheitsministeriums mit der Umsetzung des Projekts könnte die Armee es wieder übernehmen.

    Mit „smarter Quarantäne“ soll gesichert werden, dass Personen, die möglicherweise Kontakt zu bereits infizierten Menschen hatten, möglichst schnell getestet werden. Dazu sollen die Experten auch auf Daten aus Handys und Bankkarten zugreifen. In der ersten Phase hat die Armee das System organisiert, später wurde es von Gesundheitsämtern übernommen.

  • Das Wetter am Montag, 27. 7.

    26.07.2020

    Am Montag ist es in Tschechien heiter bis leicht bewölkt, im Tagesverlauf nimmt die Bewölkung zu, im Norden und Nordosten gibt es vereinzelt Regenschauer oder Gewitter.  Die höchsten Tagestemperaturen erreichen 25 bis 29 Grad Celsius.

  • Öko-Demonstration: Hunderte protestieren in Prag gegen Umweltpolitik der Regierung

    26.07.2020

    Mehrere hundert Menschen haben an einer Demonstration für die Umwelt unter dem Motto „Letzter Tropfen“ am Sonntag in Prag teilgenommen. Diese wurde von etwa dreißig Umweltverbänden in Tschechien organisiert, unter anderem von der Greenpeace, der Bewegung Regenbogen (Hnutí Duha), aber auch von örtlichen Vereinen. Die Redner rufen die Regierung auf, beim Schutz der tschechischen Landschaft und Lösung der Klimakris, rasanter vorzugehen. Die bisherigen Schritte des Staates bezeichneten sie als unzureichend.

    Die Protestierenden forderten von der Regierung vor allem, einen Plan zum Aufbau von Wasserspeichern in der Landschaft vorzulegen, die Agrarpolitik wesentlich zu ändern, die nachhaltige Landwirtschaft systematisch zu fördern und erneuerbare Energiequellen zu nutzen, wie die Organisatorin Marika Volfová gegenüber der Presseagentur ČTK sagte.

  • Archäologen entdecken Gräber aus Großmähren

    26.07.2020

    Archäologen haben bei den Ausgrabungsarbeiten in Pohansko bei Břeclav / Lundenburg in Südmähren Gräber von vier Personen entdeckt. Laut ihren Angaben sind es Gräber aus dem 9. Jahrhundert, also aus der Zeit des Großmährischen Reiches.

    Die Gräber liegen außerhalb der üblichen Grabstätten. Die Experten gehen davon aus, dass es sich bei den Bestatteten entweder um unfreie Personen oder um Menschen handelt, die keine Christen waren.

    Die Archäologen forschen in Pohansko seit 1958. Für großes Aufsehen sorgten in der Vergangenheit unter anderem Entdeckungen einer großmährischen Kirche und zahlreicher Gräber mit Waffen und Schmuck aus Edelmetallen.

  • Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen ist gesunken

    26.07.2020

    Am Samstag wurde das neuartige Coronavirus bei 131 Menschen bestätigt. Das war weniger als die Hälfte der Zahl vom Freitag. Allerdings wurden am Wochenende in den Labors hierzulande weniger Tests durchgeführt. Das gab das Gesundheitsministerium auf seiner Webseite am Sonntagmorgen bekannt.

    Insgesamt wurde das neuartige Virus bisher in Tschechien bei 15.212 Menschen nachgewiesen. Fast 9600 von ihnen sind mittlerweile genesen, 368 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

    In der zurückliegenden Woche hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Tschechien an vier Tagen den Wert von 200 überstiegen. Die aktuellen Hotspots sind weiterhin die Bezirke Karviná und Frýdek-Místek im Mährisch-Schlesischen Kreis, Jihlava / Iglau im Kreis Vysočina, Jablonec nad Nisou / Gablonz in Nordböhmen und Prag.

  • Bauern im tschechisch-polnischen Grenzgebiet melden mehr Wolfsangriffe auf Nutztiere

    26.07.2020

    Die Wölfe breiten sich in Tschechien weiter aus. Damit steigt auch die Zahl der Angriffe auf Nutztiere. Über sich vermehrende Attacken beklagen sich vor allem Bauern in der Region um Broumov / Braunau im Nordosten Tschechiens, in der die Wölfe seit fünf Jahren leben.

    Der Kreis Hradec Králové / Königgrätz muss bis Ende Juli über 1,4 Millionen Kronen (52.600 Euro) an Bauern zahlen, um die bis Herbst 2019 gemeldeten Schäden zu kompensieren. Die Zahl der Attacken sei gegenüber dem Vorjahr gestiegen, teilten Vertreter des Kreises der Nachrichtenagentur ČTK mit. Die Wölfe stellen laut ihnen nicht nur für Schafe Gefahr, sondern auch für andere Nutztiere. In der tschechisch-polnischen Grenzregion Kreises Hradec Králové

  • Krone legt gegenüber Euro und USD zu

    25.07.2020

    Die tschechische Krone hat am Freitag den besten Wechselkurs gegenüber den wichtigsten Weltwährungen seit der Ausrufung des Notstands in Tschechien Mitte März erreicht. Zum Ende der Geschäftszeit am Freitag wurde sie mit einem Wechselkurs von 26,22 Kronen je Euro und um 22,56 je US-Doller gehandelt. Das ist eine Aufwertung von vier beziehungsweise von zehn Hellern gegenüber dem Vortag. Dies ergibt sich aus den Angaben des Servers Patria Online.

    Die tschechische Währung hat sich nach der Ausrufung des Notstands stark abgeschwächt, und zwar um zwei Kronen gegenüber dem Euro und um mehr als drei Kronen gegenüber dem US-Dollar. Seit der Lockerung der Regierungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus Mitte Mai steigt ihr Kurs kontinuierlich.

  • Lettland und Estland streichen Tschechien aus Liste Corona-sicherer Staaten

    25.07.2020

    Lettland und Estland haben Tschechien erneut auf die Liste der Länder mit einer höheren Corona-Gefahr gesetzt. Damit müssen tschechische Besucher bei der Ankunft zunächst für zwei Wochen in Quarantäne. Dies gab das tschechische Außenministerium in der Nacht zum Samstag bekannt.

    Auch die Tschechische Republik aktualisiert ab Montag ihre Liste der Länder, in die man ohne Beschränkungen reisen kann. In die Gruppe der sicheren Länder wird neu auch Schweden aufgenommen.

    Außenminister Tomáš Petříček bezeichnete es als eine Komplikation, dass einzelne EU-Mitgliedsstaaten unterschiedliche Koeffizienten für die Einstufung des Risikos verwenden. Er wolle mit seinen Amtskollegen über eine Vereinheitlichung der Kriterien verhandeln, so der Minister.

  • Großbrand erfasst Lagerhalle in Prag

    25.07.2020

    In Prag ist es am Samstag zu einem Großbrand gekommen. Das Feuer erfasste eine Mülllagerhalle am Rande der Stadt. Da viele Feuerwehreinheiten vor Ort im Einsatz waren, wurde die höchste Brandstufe ausgerufen. Aus mehreren Kilometern Entfernung war eine dichte Rauchwolke zu sehen. Den Einwohnern in der Umgebung wurde empfohlen, die Fenster nicht zu öffnen.

    Laut Angaben der Feuerwehr hat sich keine Person in der Halle befunden. Beim Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Nach etwa 4,5 Stunden gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

  • Das Wetter am Sonntag, 26. 7.

    25.07.2020

    Am Sonntag ist es in Tschechien bewölkt bis bedeckt, in der östlichen Landeshälfte zunächst noch heiter. Mit Regen muss gerechnet werden, und zwar im böhmischen Landesteil auf dem meisten Gebiet, in Mähren und Schlesien nur örtlich.  Die höchsten Tagestemperaturen erreichen 23 bis 27 Grad Celsius, im Osten bis 29 Grad.

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