• 11.07.2026

    Tschechien hat sich einer europäischen Initiative zur Förderung von Startups und Scaleups angeschlossen. Finanzministerin Alena Schillerová unterschrieb am Freitag in Brüssel eine entsprechende Erklärung der Europäischen Investitionsbank-Gruppe. Das Projekt heißt ETCI (European Tech Champions Initiative) 2.0 und wurde im Februar 2023 ins Leben gerufen. Insgesamt sollen durch die Initiative bis zu 15 Milliarden Euro für vielversprechende Innovatoren in der EU bereitgestellt werden.

    Tschechische Firmen könnten auf diese Weise an Gelder für Entwicklung und Wachstum herankommen, die ihnen dabei helfen, in der globalen Konkurrenz zu bestehen, sagte Schillerová. Die Europäische Kommission hat ETCI 2.0 als ein zentrales Element bezeichnet, um gegen die Tech-Konzerne aus den USA und China zu bestehen.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Die leichten Erderschütterungen, die am Donnerstag im Westen Tschechiens registriert wurden, kamen nicht von seismischen Aktivitäten, sondern von Sprengarbeiten. Dies gab das Geophysikalische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften am Freitagnachmittag bekannt. Die Sprengungen fanden in der Nähe der mittelböhmischen Stadt Beroun statt.

    Um die Erderschütterungen hatte es von Anfang an Verwirrung gegeben. Zunächst hatte das deutsche Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ) auf ein mögliches Beben einer Stärke von 5,5 in der Region um Plzeň / Pilsen hingewiesen. Danach stuften das Geophysikalische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und das GFZ die Magnitude auf 1,8 hinunter. Erst weitere Nachforschungen ergaben, dass es sich gar nicht um seismische Aktivität gehandelt hat.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Das tschechische Abgeordnetenhaus hat am Freitag eine Novelle des Baurechts verabschiedet. Die Regierung will mit dieser die Genehmigung von Bauvorhaben vereinfachen und beschleunigen. Im neuen Baurecht sollen die Bauämter dem Staat unterstellt werden anstatt wie bisher den Gemeinden. Zudem entsteht eine zentrale Gebietsentwicklungsbehörde mit Filialen in den 14 Kreisen des Landes.

    Die Novelle muss als Nächstes vom Senat beurteilt werden. Sie geht auf eine erste Vorlage zur Änderung des Baurechts zurück, die bereits 2021 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet worden war. Diese wurde jedoch nach den Parlamentswahlen von der Regierung des Bürgerdemokraten Petr Fiala nicht umgesetzt.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Tschechien hat einen Löschhubschrauber in den Süden Frankreichs geschickt, der bei der Bekämpfung der dortigen Waldbrände helfen soll. Die Maschine vom Typ Black Hawk eines Privatbesitzers ist am Vormittag vom Flughafen im mährischen Přerov gestartet. In den Abendstunden soll der Hubschrauber in Valence landen. Das gab die tschechische Feuerwehr über den Kurznachrichtendienst X bekannt.

    Frankreich wird bereits von der dritten Hitzewelle in diesem Jahr heimgesucht. Dadurch ist erneut die Waldbrandgefahr gestiegen. Laut dem französischen Innenminister Laurent Nuňez wurden am Mittwoch im ganzen Land mehr als 320 Waldbrände registriert.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Am Samstag ist es in Tschechien meist heiter bis sonnig. Im Laufe des Tages können vorübergehend auch Wolken aufziehen, es bleibt aber trocken. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 23 bis 29 Grad.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Der tschechische Autohersteller Škoda hat seinen weltweiten Absatz in der ersten Hälfte dieses Jahres um 9,1 Prozent gesteigert. Dies teilte Volkswagen als Mutterkonzern am Freitag mit. Insgesamt setzte die Tochterfirma aus Mladá Boleslav über 555.000 Wagen ab.

    Das positive Ergebnis von Škoda steht dem negativen Trend im Gesamtkonzern entgegen. So musste Volkswagen einen Absatzrückgang von 6,3 Prozent hinnehmen. Der Grund waren vor allem die deutlichen Einbrüche auf dem chinesischen Markt.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Die tschechische Armee hat am Freitag im mittelmährischen Přáslavice die letzten der insgesamt 42 Panzer vom Typ Leopard 2A4 übernommen, die aus deutschen Beständen stammen. In den Jahren 2028 bis 2030 erhält die Armee zudem 44 weitere Leopard-Panzer, allerdings der modernisierten Version 2A8.

    Mit den deutschen Panzern ersetzt Tschechien seine ursprüngliche Ausstattung mit dem Modell T-72 sowjetischer Bauart. Die neuen Geräte sollen die Armee kompatibler machen mit den westlichen Nato-Partnern. Zu der Übereinkunft mit Deutschland war es dadurch gekommen, dass Tschechien nach dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine seine alten Panzer an die Streitkräfte des angegriffenen Landes lieferte.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Das Statistikamt (ČSÚ) hat den Rückgang der Inflation in Tschechien für den Juni auf 1,5 Prozent bestätigt. Die Behörde hatte diesen Wert bereits in ihrer vorläufigen Schätzung bekanntgegeben. Im Mai hatte die Teuerungsrate hierzulande noch bei 2,1 Prozent gelegen. Zur Abschwächung der Inflation trug laut den Statistikern vor allem der Preisrückgang bei den Kraftstoffen bei.

    Im Vergleich von 41 Ländern Europas wies Tschechien im Juni die viertniedrigste Inflationsrate auf. Dies geht aus einer Analyse der Investmentgesellschaft Portu hervor. Demnach hatte Rumänien mit 10,6 Prozent die höchste Rate, am geringsten war die Teuerung mit 0,5 Prozent in der Schweiz und in Liechtenstein.

  • 10.07.2026

    Ein leichtes Erdbeben hat am Donnerstag den Westen Tschechiens erschüttert. Nach Berichten des Geophysikalischen Instituts der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und des deutschen Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (GFZ) lag die Magnitude nur bei 1,8 und war damit deutlich schwächer als zunächst befürchtet.

    Erste Messungen des GFZ hatten noch auf eine Stärke von 5,5 in der Region um Plzeň / Pilsen hingedeutet. Diese anfängliche Einstufung sorgte kurzzeitig für Besorgnis, da ein Beben dieser Stärke zu Schäden an Gebäuden führen kann. Weitere seismische Stationen vor Ort bestätigten das Ereignis, stuften es jedoch als schwach ein.

    Autor: Till Janzer
  • 10.07.2026

    Wäre im Juni in Tschechien gewählt worden, hätte die Regierungspartei Ano mit 34 Prozent der Stimmen deutlich gewinnen. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Median hervor. Die stärksten oppositionellen Kräfte folgen der Erhebung nach mit großem Abstand. Auf Rang zwei liegen mit 13 Prozent die Bürgerdemokraten (ODS), und auf Rang drei liegt mit 12,5 Prozent die Bürgermeisterpartei Stan.

    Ebenso ins Abgeordnetenhaus einziehen würden die oppositionellen Piraten (7 Prozent) sowie die Rechtsaußenpartei „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) mit 6,5 Prozent und die Autofahrerpartei Motoristé sobě mit 5 Prozent, die beide der Regierungskoalition angehören. Alle anderen politischen Kräfte würden hingegen an der Fünfprozenthürde scheitern, darunter etwa die Kommunisten, die Top 09, die Christdemokraten und die neugegründete Partei Naše Česko (Unser Tschechien) des ehemaligen Bürgerdemokraten Martin Kuba.

    Autor: Till Janzer

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