Ausbau des Akw Dukovany: Südkoreanischer Investor bricht Verhandlungen mit Baufirmen ab

Das südkoreanische Unternehmen KHNP, das für den Ausbau des Atomkraftwerkes im südmährischen Dukovany zuständig ist, hat die offiziellen Verhandlungen mit den Baufirmen ohne Vertragsabschluss abgebrochen. Die praktischen Arbeiten sollte ein Konsortium der beiden südkoreanischen Firmen Daewoo Engineering & Construction und Doosan Enerbility übernehmen. Wie KHNP am Donnerstag die Presseagentur ČTK informierte, habe es unterschiedliche Auffassungen zu grundlegenden Vertragsbedingungen gegeben.

In Dukovany sollen zwei neue Reaktorblöcke entstehen, der erste davon bis 2036. Der Investor teilte nicht mit, ob durch den Verhandlungsstopp der Zeit- und Kostenplan bedroht ist. Tschechiens Industrieminister Karel Havlíček (Partei Ano) äußerte, dies sei nicht der Fall. KHNP sei darauf vorbereitet, auch mit anderen Interessenten zu verhandeln, so Havlíček.